Google

Gmail:

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Google bietet bei Gmail und Inbox nun die Funktion „E-Mail zurückrufen“ an. So aktivieren Sie die Funktion.

Google hat seinen beiden Web-Maildiensten Gmail und Inbox eine Funktion zum Zurückrufen von Mails hinzugefügt. Bei Gmail war die Funktion bisher nur über die Google-Labs-Zusatzfunktionen erhältlich. Ab sofort gehört „E-Mail zurückrufen“ nun zu den Standardfunktionen. Zur Aktivierung der Funktion rufen Sie die Gmail-Einstellungen auf und setzen Sie unter „Allgemein“ den Haken bei „E-Mail zurückrufen aktivieren“. Anschließend legen Sie eine „Rückruffrist“ fest, die 5, 10, 20 oder 30 Sekunden betragen kann.

Wenn Sie künftig eine Mail verfassen und auf „Senden“ klicken, dann wird die Mail nicht sofort an den Empfänger gesendet. Stattdessen wartet Google mit dem Versand bis zum Ablauf der „Rückruffrist“. In dieser Zeit erscheint in der Gmail-Oberfläche unter dem Sucheingabefeld der Hinweis, dass der Versand der betreffenden Mail wieder rückgängig gemacht werden kann. Sobald auf den „Rückgängig“-Link geklickt wird, wird der Versand abgebrochen und die Mail zur erneuten Bearbeitung geöffnet.

Im Web-Maildienst Inbox von Google ist die „E-Mail zurückrufen“-Funktion immer aktiviert und es gibt dafür also keine Einstellung. Auch hier erscheint nach dem Klick auf „Senden“ der Hinweis, dass der Versand der Mail rückgängig gemacht werden kann. Hier sollte man sich aber beeilen, denn bei Inbox kann der Versand nur innerhalb der ersten sieben Sekunden abgebrochen werden.

Homepage:

http://www.pcwelt.de/news/Gmail-E-Mail-zurueckrufen-Funktion-nun-Standardfunktion-9961047.html

Gmail:

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Google bietet bei Gmail und Inbox nun die Funktion „E-Mail zurückrufen“ an. So aktivieren Sie die Funktion.

Google hat seinen beiden Web-Maildiensten Gmail und Inbox eine Funktion zum Zurückrufen von Mails hinzugefügt. Bei Gmail war die Funktion bisher nur über die Google-Labs-Zusatzfunktionen erhältlich. Ab sofort gehört „E-Mail zurückrufen“ nun zu den Standardfunktionen. Zur Aktivierung der Funktion rufen Sie die Gmail-Einstellungen auf und setzen Sie unter „Allgemein“ den Haken bei „E-Mail zurückrufen aktivieren“. Anschließend legen Sie eine „Rückruffrist“ fest, die 5, 10, 20 oder 30 Sekunden betragen kann.

Wenn Sie künftig eine Mail verfassen und auf „Senden“ klicken, dann wird die Mail nicht sofort an den Empfänger gesendet. Stattdessen wartet Google mit dem Versand bis zum Ablauf der „Rückruffrist“. In dieser Zeit erscheint in der Gmail-Oberfläche unter dem Sucheingabefeld der Hinweis, dass der Versand der betreffenden Mail wieder rückgängig gemacht werden kann. Sobald auf den „Rückgängig“-Link geklickt wird, wird der Versand abgebrochen und die Mail zur erneuten Bearbeitung geöffnet.

Im Web-Maildienst Inbox von Google ist die „E-Mail zurückrufen“-Funktion immer aktiviert und es gibt dafür also keine Einstellung. Auch hier erscheint nach dem Klick auf „Senden“ der Hinweis, dass der Versand der Mail rückgängig gemacht werden kann. Hier sollte man sich aber beeilen, denn bei Inbox kann der Versand nur innerhalb der ersten sieben Sekunden abgebrochen werden.

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Google gründet neuen Mutterkonzern Alphabet, bekommt neuen Chef

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Der Internetgigant Google hat einen breit angelegten Umbau seiner Unternehmensstruktur bekanntgegeben – in dessen Rahmen Google mit Sundar Pichai den CEO-Posten bei Google selbst übernimmt, während der Internetkonzern unter eine neue Muttergesellschaft gestellt wird, die den Firmennamen „Alphabet“ trägt.Alphabet selbst wird künftig eine Reihe von Unternehmen unter seinem Dach vereinen, die bisher teilweise eigentlich Dienste von Google sind, aber auch eigenständige Ausgründungen. So sollen einerseits die Internet-bezogenen Angebote von Google der neuen Firma untergeordnet werden, andererseits aber auch die anderen zu Google gehörenden Firmen, deren Geschäftsfelder Bereiche wie Gesundheitsprodukte oder Biotechnologie abdecken.

Google-Mitgründer Larry Page wird künftig der CEO von Alphabet sein, während der andere Google-Miterfinder Sergey Brin die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernimmt. Sundar Pichai, der bisher vor allem durch das mobile Betriebssystem Android bekannt wurde, wird hingegen neuer Chef von Google Inc., dem größten Umsatzbringer unter den Fittichen von Alphabet.

Zu dem neuen Unternehmensimperium gehören auch Firmen wie die Biotechnologie-Spezialisten von Calico, der Investment-Arm Google Ventures, Google Capital, die Forschungsabteilung Google X und diverse andere Abteilungen. Es geht wohl vor allem darum, das Hauptgeschäft von Google stärker von den anderen Aktivitäten des Unternehmens zu trennen, um sie besser verwalten zu können und flexibler zu werden.

Page und Brin übernehmen nun eher strategische Rollen, während der Alltagsbetrieb in die Hände ihrer vertrauenswürdigen Manager abgegeben wird. Der Name Alphabet steht dabei für die Zusammenfassung der diversen Unternehmensteile – so soll Google zum Beispiel das „G“ im neuen Firmenkatalog von Alphabet darstellen. Wie so oft wählen die Google-Gründer ein kurioses Konzept für das Branding des neuen Konzerns, unter dem Google jetzt steht. So lautet die Web-Adresse der Firmen-Homepage abc.xyz.

 

zum Artikel:

winfuture.de/news,88388.html

Android M: Erstes Update für Developer Preview

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Die Developer Preview 2 verbessert Details der neuen Berechtigungsverwaltung und behebt einige Bugs. Erhältlich ist es für einige Nexus-Geräte. Gleichzeitig bestätigte Google, im Zeitplan zu liegen und Android M im Herbst zu veröffentlichen.

Google hat das erste Update für die Vorabversion der nächsten Android-Version herausgebracht, die Developer Preview 2 von Android M. Es ist für die Nexus-Smartphones 5 und 6, das Tablet Nexus 9 und die TV-Box Nexus Player erhältlich, entweder direkt am Gerät oder auf der Download-Seite. Die Updates des SDK, der Dokumentation und der Emulator-Images liefert wie üblich der SDK-Manager.

Das Preview 2 verändert vor allem einige Details der neuen Rechteverwaltung von Android M, wie Google ausführlich erklärt. Einige weitere Aktionen darf nun jede App ohne Rückfrage durchführen, beispielsweise einen Fingerabdruck-Sensor verwenden oder das WLAN ein- und ausschalten. Der Schreibzugriff auf SD-Karten und USB-Geräte hingegen erzeugt nun eine Rückfrage beim Nutzer. Die Sicherheitseinstellungen gelten nun auch für vorinstallierte Apps, auch diese müssen also beispielsweise SD-Zugriffe vom Nutzer genehmigen lassen. Zudem kann eine App abfragen, ob der Nutzer ihr ein Recht schonmal verweigert hat. Google stellt sich vor, dass die App dann eine Erklärung liefern könnte, wofür sie das Recht benötigt.

 

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Gleichzeitig bestätigt Google den Zeitplan von Android M: Die fertige Version soll im Herbst erscheinen, die API will Google bald finalisieren. Allerdings war das Preview 2 schon für Juni versprochen, es hat also fast zwei Wochen Verspätung. Ein Preview 3 soll noch im „late July“ erscheinen, was sich nun aber möglicherweise auf den August verschiebt. (jow)

Homepage besuchen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung

Unsichere Apps: Millionen Kundendaten gefährdet

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Unsichere Apps

Noch immer gehen App-Entwickler fahrlässig mit Benutzerdaten um. Eine Studie des Fraunhofer SIT ergab, dass mehrere Millionen Datensätze in der Cloud gefährdet sind – wegen eines zu laxen Umgangs mit der Authentifizierung.

Entwickler legen immer noch bevorzugt geheime Schlüssel und Token für den Zugang zum Cloudspeicher ungeschützt in ihren Apps ab. Mit nur wenig Aufwand lassen sie sich auslesen. Damit könnten sich Kriminelle Zugang zu Datenbanken etwa in den Amazon Web Services (AWS) oder bei Facebook verschaffen. Bis zu 56 Millionen Datensätze seien so gefährdet, schätzt das Fraunhofer Institut für Sicherheit in der Informationstechnik (SIT).

Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und Experten bei Intel untersuchte das Fraunhofer SIT in einem automatisierten Verfahren etwa zwei Millionen Apps in Googles Play Store und Apples App Store. In vielen sei die einfachste Form der Authentifizierung für den Zugang zu Cloud-Anbietern umgesetzt. Den Entwicklern sei offenbar nicht bewusst, wie unzureichend die von den Apps gesammelten Daten damit geschützt seien.

Uneingeschränkter Zugang zu Kundendaten

Bei ihren Versuchen konnten die Wissenschaftler nicht nur höchst persönliche Daten auslesen, etwa wer mit wem bei Facebook befreundet ist oder gesundheitliche Informationen einiger App-Benutzer. Mit Hilfe der eigentlich geheimen Schlüssel hätten sie komplette Benutzerdatenbanken auslesen oder sogar manipulieren können.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Anwender sich kaum aktiv schützen können. Sie sollten daher vorsichtig sein, welcher App sie persönliche Informationen anvertrauen. Entwickler hingegen sollten sich über die Sicherheitsvorkehrungen der Cloud-Anbieter besser informieren und restriktivere Zugangskontrollen in ihren Apps implementieren. Die Forscher haben bereits einige Entwickler über besonders kritische Schwachstellen informiert.

Cloud-Anbieter müssen handeln

Auch mit den Anbietern der Cloud-Dienste stehe das Fraunhofer SIT in Kontakt. Sowohl Amazon als auch Facebooks Parse.com, Google und Apple wurden über den Befund informiert. Den Cloud-Anbietern obliege ebenfalls die Verantwortung, die App-Entwickler dazu zu bringen, nicht nur die schwächsten Authentifizierungen zu nutzen. Außerdem sollten die Cloud-Anbieter nicht bequeme, sondern möglichst sichere Standards zur Pflicht machen.

Das Problem ist nicht neu. Bereits im Juni 2014 machten Forscher an der New Yorker Columbia-Universität eine ähnliche Untersuchung und legten dabei Tausende geheime Zugangs-Token für Amazons Web Services offen. Die Forscher kritisierten damals, dass viele Entwickler den empfohlenen Umsetzungen bei der Programmierung der Apps nicht folgten und geheime Schlüssel direkt in den Quellcode einbetteten. Ihnen sei offenbar nicht bewusst, wie einfach Quellcode zurückübersetzt werden könne. Im März 2014 hatten Forscher Zehntausende AWS-Zugangsdaten auf Github entdeckt.

Quelle:

http://www.golem.de/news

Unsichere Apps: Millionen Kundendaten gefährdet

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Unsichere Apps

Noch immer gehen App-Entwickler fahrlässig mit Benutzerdaten um. Eine Studie des Fraunhofer SIT ergab, dass mehrere Millionen Datensätze in der Cloud gefährdet sind – wegen eines zu laxen Umgangs mit der Authentifizierung.

Entwickler legen immer noch bevorzugt geheime Schlüssel und Token für den Zugang zum Cloudspeicher ungeschützt in ihren Apps ab. Mit nur wenig Aufwand lassen sie sich auslesen. Damit könnten sich Kriminelle Zugang zu Datenbanken etwa in den Amazon Web Services (AWS) oder bei Facebook verschaffen. Bis zu 56 Millionen Datensätze seien so gefährdet, schätzt das Fraunhofer Institut für Sicherheit in der Informationstechnik (SIT).

Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und Experten bei Intel untersuchte das Fraunhofer SIT in einem automatisierten Verfahren etwa zwei Millionen Apps in Googles Play Store und Apples App Store. In vielen sei die einfachste Form der Authentifizierung für den Zugang zu Cloud-Anbietern umgesetzt. Den Entwicklern sei offenbar nicht bewusst, wie unzureichend die von den Apps gesammelten Daten damit geschützt seien.

Uneingeschränkter Zugang zu Kundendaten

Bei ihren Versuchen konnten die Wissenschaftler nicht nur höchst persönliche Daten auslesen, etwa wer mit wem bei Facebook befreundet ist oder gesundheitliche Informationen einiger App-Benutzer. Mit Hilfe der eigentlich geheimen Schlüssel hätten sie komplette Benutzerdatenbanken auslesen oder sogar manipulieren können.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Anwender sich kaum aktiv schützen können. Sie sollten daher vorsichtig sein, welcher App sie persönliche Informationen anvertrauen. Entwickler hingegen sollten sich über die Sicherheitsvorkehrungen der Cloud-Anbieter besser informieren und restriktivere Zugangskontrollen in ihren Apps implementieren. Die Forscher haben bereits einige Entwickler über besonders kritische Schwachstellen informiert.

Cloud-Anbieter müssen handeln

Auch mit den Anbietern der Cloud-Dienste stehe das Fraunhofer SIT in Kontakt. Sowohl Amazon als auch Facebooks Parse.com, Google und Apple wurden über den Befund informiert. Den Cloud-Anbietern obliege ebenfalls die Verantwortung, die App-Entwickler dazu zu bringen, nicht nur die schwächsten Authentifizierungen zu nutzen. Außerdem sollten die Cloud-Anbieter nicht bequeme, sondern möglichst sichere Standards zur Pflicht machen.

Das Problem ist nicht neu. Bereits im Juni 2014 machten Forscher an der New Yorker Columbia-Universität eine ähnliche Untersuchung und legten dabei Tausende geheime Zugangs-Token für Amazons Web Services offen. Die Forscher kritisierten damals, dass viele Entwickler den empfohlenen Umsetzungen bei der Programmierung der Apps nicht folgten und geheime Schlüssel direkt in den Quellcode einbetteten. Ihnen sei offenbar nicht bewusst, wie einfach Quellcode zurückübersetzt werden könne. Im März 2014 hatten Forscher Zehntausende AWS-Zugangsdaten auf Github entdeckt.

Quelle:

http://www.golem.de/news

Audiostreaming: Google attackiert Airplay mit Google Cast for Audio

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Audiostreaming

Nach dem Erfolg mit Chromecast will Google auch im Audiobereich Apple Konkurrenz machen. Mit dem System Google Cast for Audio und einflussreichen Partnern könnte das gelingen – wenn nur Spotify nicht fehlen würde.

Mit Google Cast for Audio hat Google eine Alternative zu Apples Airplay vorgestellt. Damit wird ein System bezeichnet, mit dem Audio-Inhalte zu Lautsprechern und Receivern kabellos übermittelt werden können. Google Cast erlaubt es dem Anwender, Musik und andere Toninhalte von einer Reihe von Apps wie Rdio, Pandora, NPR One, Google Play Music zu Google-Cast-fähigen Lautsprechern, Soundbars und Receivern zu streamen. Auf der Liste der Partner fehlt allerdings ausgerechnet der größte Audiostreaming-Anbieter: Spotify macht bei Google Cast nicht mit – zumindest vorerst.

Um den Audiostream zu übermitteln, muss der Anwender nur in einer der unterstützten Apps für Android, iOS oder im Web den Cast-Knopf drücken und die entsprechenden Lautsprecher auswählen, die zum Beispiel Sony, LG und Denon bauen wollen. Weitere Anbieter werden sicherlich folgen, sollte das System ein Erfolg werden.

Die Audiodaten werden dann über die Cloud übertragen – und nicht etwa vom Smartphone oder Tablet des Nutzers aus. Das solle die Tonqualität erhöhen und den Akku schonen, schreibt Google in einem Blogposting. Dazu benötigen die Wiedergabegeräte natürlich einen Internetanschluss. Die ersten Cast-fähigen Lautsprecher sollen noch 2015 veröffentlicht werden, während Google Cast selbst im Frühjahr zunächst in den USA starten wird.

Mit Airplay besitzt Apple bereits seit Jahren ein System, mit dem Lautsprecher direkt vom Rechner oder Smartphone beziehungsweise Tablet aus mit Musik drahtlos versorgt werden können. Sony und Denon unterstützen aufgrund der Konkurrenzsituation deshalb bei neuen Geräten auch gleich Google Cast und Apples Airplay.

Wann Google Cast Audio in Deutschland auf den Markt kommen wird, ist noch unbekannt.

 

Adresse der Quelle:

www.golem.de/news/audiostreaming-google-attackiert-airplay-mit-google-cast-for-audio-1501-111449.html

Gericht: Google-Suchergebnisse fallen unter freie Meinungsäußerung

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Ein US-amerikanisches Gericht hat bestätigt, dass die Ergebnisse einer Google-Suche als freie Meinungsäußerung gelten und das Unternehmen diese ordnen kann wie es will. Damit stellt sich die US-Rechtsprechung auf die Seite des kalifornischen Konzerns und damit auch gegen die Ansichten der europäischen Gerichte. In Europa sorgte jüngst das „Recht auf Vergessenwerden“ für zahlreiche Diskussionen, da Google von außen gezwungen wurde, Links zu bestimmten Informationen aus dem Index zu nehmen, damit diese nicht (so leicht) gefunden werden können. In den USA ist nun aber erneut ein Urteil gefällt worden, wonach die Google-Suchergebnisse mit freier Rede gleichzusetzen sind.

Unfaire Reihung?

Laut einem Bericht von Ars Technicawurde das Unternehmen aus Mountain View von einer Webseite namens CoastNews verklagt. Deren Besitzer war der Ansicht, dass Google unfairerweise seine Seite zu weit unten bzw. hinten einreiht, während sie auf Bing und Yahoo ganz vorne auftauchen. Das verstoße, so der Besitzer von CoastNews, gegen Anti-Kartell-Gesetze.

Dagegen ging Google per so genannten Anti-SLAPP-Antrag vor (Strategic Lawsuits Against Public Participation), damit lässt sich eine Klage bereits in einer sehr frühen Phase abwehren, wenn mit dem Vorgehen eine Bedrohung für die freie Meinungsäußerung besteht. Im aktuellen Fall ließ das Gericht dieses Vorgehen zu und verwies auf den Umstand, dass Google seine Suchergebnisse so ordnen könne, wie es das Unternehmen will bzw. für richtig hält.

1. Zusatzartikel zur US-Verfassung

Es ist nicht das erste Mal, dass Google unter Schutz des 1. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten (First Amendment) gestellt wird: 2011 untersuchte ein Ausschuss des US-Senats die Google-Suchergebnisse auf etwaige Monopolbedenken, auch die Handelskommission FTC nahm sich Google vor. Beide scheiterten beim Versuch, Google einen Verstoß nachzuweisen.

2012 hatte eine Studie zweier renommierter Rechtswissenschaftler festgestellt, dass Google zwar mit „komplexen Computer-Algorithmen“ arbeite, diese aber auf dem Urteilsvermögen menschlicher Techniker basierten, was wo in den Suchergebnissen zu finden sein soll, und somit auch unter freie Meinungsäußerung fallen. Google, Logo, SuchmaschineGoogle, Logo, Suchmaschine Quelle

2014-11-18T12:45:00+01:00Witold Pryjda

 

Zuerst erschienen auf:

winfuture.de/

Der neue Chef von Google+ meint, dass Totgesagte länger lebten

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Google+, das soziale Netzwerk des Suchmaschinenriesen aus dem kalifornischen Mountain View, wird seit dem Start Mitte 2011 regelmäßig totgesagt, mit dem Abgang des hauptverantwortlichen Managers Vic Gundotra im April schien ein „Tod“ der Plattform näher gerückt zu sein. Doch David Besbris beteuert, dass man mit Google+ zufrieden ist. David Besbris, der neue Social-Media-Hauptverantwortliche bei Google, hat in einen Interview mit Re/code allen Gerüchten zu einem Ende oder Einschlafen von Google+ eine Absage erteilt: „Wir sind genau genommen sehr glücklich mit dem Fortschritt von Google+“, so Besbris. Das Unternehmen sowie Google-CEO Larry Page würden nach wie vor vollends hinter dem Netzwerk stehen: „Ich habe ganz ehrlich keine Ahnung, woher diese Gerüchte kommen.“
Vieles liege laut dem Google-Managerdaran, dass Leute Google+ nach wie vor falsch wahrnehmen: „Es gibt immer noch die Meinung, dass das Netzwerk Googles Versuch ist, mit einem anderen Produkt in Konkurrenz zu treten.“

Das sei aber nicht richtig: Google würde stets seinen eigenen Weg gehen und das vor allem deshalb, weil man die Nutzer zufriedenstellen will. So habe es vor der Google-Suche andere Suchmaschinen gegeben, ähnliches gilt für Gmail, und man habe es dennoch (erfolgreich) gemacht. Mit diesem Google-typischen Ansatz habe man die vorliegenden Problemstellungen auch lösen können, so der Google-Manager.

Als seine Top-Prioritäten bezeichnete David Besbris „Fotos, Hangouts und Google+“, doch er räumt auch ein, dass bei Google+ nach wie vor ein gewisser Erklärungsbedarf besteht. Indirekt bezeichnete er den bis vor kurzem bestehenden Anmelde-Zwang bei Google+ als Fehler.

Weiteres Thema des Interviews waren Werbeanzeigen (Google+ ist bisher werbefrei), diese schloss Besbris zwar nicht komplett aus, bezeichnete eine etwaige Einführung aber als sehr unwahrscheinlich. Zum Ende beteuerte er noch einmal, dass Google+ für das Unternehmen eine langfristige Angelegenheit sei.

 

Hier der Link dazu:

winfuture.de/news