Android M: Erstes Update für Developer Preview

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Die Developer Preview 2 verbessert Details der neuen Berechtigungsverwaltung und behebt einige Bugs. Erhältlich ist es für einige Nexus-Geräte. Gleichzeitig bestätigte Google, im Zeitplan zu liegen und Android M im Herbst zu veröffentlichen.

Google hat das erste Update für die Vorabversion der nächsten Android-Version herausgebracht, die Developer Preview 2 von Android M. Es ist für die Nexus-Smartphones 5 und 6, das Tablet Nexus 9 und die TV-Box Nexus Player erhältlich, entweder direkt am Gerät oder auf der Download-Seite. Die Updates des SDK, der Dokumentation und der Emulator-Images liefert wie üblich der SDK-Manager.

Das Preview 2 verändert vor allem einige Details der neuen Rechteverwaltung von Android M, wie Google ausführlich erklärt. Einige weitere Aktionen darf nun jede App ohne Rückfrage durchführen, beispielsweise einen Fingerabdruck-Sensor verwenden oder das WLAN ein- und ausschalten. Der Schreibzugriff auf SD-Karten und USB-Geräte hingegen erzeugt nun eine Rückfrage beim Nutzer. Die Sicherheitseinstellungen gelten nun auch für vorinstallierte Apps, auch diese müssen also beispielsweise SD-Zugriffe vom Nutzer genehmigen lassen. Zudem kann eine App abfragen, ob der Nutzer ihr ein Recht schonmal verweigert hat. Google stellt sich vor, dass die App dann eine Erklärung liefern könnte, wofür sie das Recht benötigt.

 

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Gleichzeitig bestätigt Google den Zeitplan von Android M: Die fertige Version soll im Herbst erscheinen, die API will Google bald finalisieren. Allerdings war das Preview 2 schon für Juni versprochen, es hat also fast zwei Wochen Verspätung. Ein Preview 3 soll noch im „late July“ erscheinen, was sich nun aber möglicherweise auf den August verschiebt. (jow)

Homepage besuchen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung

Unsichere Apps: Millionen Kundendaten gefährdet

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Unsichere Apps

Noch immer gehen App-Entwickler fahrlässig mit Benutzerdaten um. Eine Studie des Fraunhofer SIT ergab, dass mehrere Millionen Datensätze in der Cloud gefährdet sind – wegen eines zu laxen Umgangs mit der Authentifizierung.

Entwickler legen immer noch bevorzugt geheime Schlüssel und Token für den Zugang zum Cloudspeicher ungeschützt in ihren Apps ab. Mit nur wenig Aufwand lassen sie sich auslesen. Damit könnten sich Kriminelle Zugang zu Datenbanken etwa in den Amazon Web Services (AWS) oder bei Facebook verschaffen. Bis zu 56 Millionen Datensätze seien so gefährdet, schätzt das Fraunhofer Institut für Sicherheit in der Informationstechnik (SIT).

Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und Experten bei Intel untersuchte das Fraunhofer SIT in einem automatisierten Verfahren etwa zwei Millionen Apps in Googles Play Store und Apples App Store. In vielen sei die einfachste Form der Authentifizierung für den Zugang zu Cloud-Anbietern umgesetzt. Den Entwicklern sei offenbar nicht bewusst, wie unzureichend die von den Apps gesammelten Daten damit geschützt seien.

Uneingeschränkter Zugang zu Kundendaten

Bei ihren Versuchen konnten die Wissenschaftler nicht nur höchst persönliche Daten auslesen, etwa wer mit wem bei Facebook befreundet ist oder gesundheitliche Informationen einiger App-Benutzer. Mit Hilfe der eigentlich geheimen Schlüssel hätten sie komplette Benutzerdatenbanken auslesen oder sogar manipulieren können.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Anwender sich kaum aktiv schützen können. Sie sollten daher vorsichtig sein, welcher App sie persönliche Informationen anvertrauen. Entwickler hingegen sollten sich über die Sicherheitsvorkehrungen der Cloud-Anbieter besser informieren und restriktivere Zugangskontrollen in ihren Apps implementieren. Die Forscher haben bereits einige Entwickler über besonders kritische Schwachstellen informiert.

Cloud-Anbieter müssen handeln

Auch mit den Anbietern der Cloud-Dienste stehe das Fraunhofer SIT in Kontakt. Sowohl Amazon als auch Facebooks Parse.com, Google und Apple wurden über den Befund informiert. Den Cloud-Anbietern obliege ebenfalls die Verantwortung, die App-Entwickler dazu zu bringen, nicht nur die schwächsten Authentifizierungen zu nutzen. Außerdem sollten die Cloud-Anbieter nicht bequeme, sondern möglichst sichere Standards zur Pflicht machen.

Das Problem ist nicht neu. Bereits im Juni 2014 machten Forscher an der New Yorker Columbia-Universität eine ähnliche Untersuchung und legten dabei Tausende geheime Zugangs-Token für Amazons Web Services offen. Die Forscher kritisierten damals, dass viele Entwickler den empfohlenen Umsetzungen bei der Programmierung der Apps nicht folgten und geheime Schlüssel direkt in den Quellcode einbetteten. Ihnen sei offenbar nicht bewusst, wie einfach Quellcode zurückübersetzt werden könne. Im März 2014 hatten Forscher Zehntausende AWS-Zugangsdaten auf Github entdeckt.

Quelle:

http://www.golem.de/news

Unsichere Apps: Millionen Kundendaten gefährdet

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Unsichere Apps

Noch immer gehen App-Entwickler fahrlässig mit Benutzerdaten um. Eine Studie des Fraunhofer SIT ergab, dass mehrere Millionen Datensätze in der Cloud gefährdet sind – wegen eines zu laxen Umgangs mit der Authentifizierung.

Entwickler legen immer noch bevorzugt geheime Schlüssel und Token für den Zugang zum Cloudspeicher ungeschützt in ihren Apps ab. Mit nur wenig Aufwand lassen sie sich auslesen. Damit könnten sich Kriminelle Zugang zu Datenbanken etwa in den Amazon Web Services (AWS) oder bei Facebook verschaffen. Bis zu 56 Millionen Datensätze seien so gefährdet, schätzt das Fraunhofer Institut für Sicherheit in der Informationstechnik (SIT).

Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und Experten bei Intel untersuchte das Fraunhofer SIT in einem automatisierten Verfahren etwa zwei Millionen Apps in Googles Play Store und Apples App Store. In vielen sei die einfachste Form der Authentifizierung für den Zugang zu Cloud-Anbietern umgesetzt. Den Entwicklern sei offenbar nicht bewusst, wie unzureichend die von den Apps gesammelten Daten damit geschützt seien.

Uneingeschränkter Zugang zu Kundendaten

Bei ihren Versuchen konnten die Wissenschaftler nicht nur höchst persönliche Daten auslesen, etwa wer mit wem bei Facebook befreundet ist oder gesundheitliche Informationen einiger App-Benutzer. Mit Hilfe der eigentlich geheimen Schlüssel hätten sie komplette Benutzerdatenbanken auslesen oder sogar manipulieren können.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Anwender sich kaum aktiv schützen können. Sie sollten daher vorsichtig sein, welcher App sie persönliche Informationen anvertrauen. Entwickler hingegen sollten sich über die Sicherheitsvorkehrungen der Cloud-Anbieter besser informieren und restriktivere Zugangskontrollen in ihren Apps implementieren. Die Forscher haben bereits einige Entwickler über besonders kritische Schwachstellen informiert.

Cloud-Anbieter müssen handeln

Auch mit den Anbietern der Cloud-Dienste stehe das Fraunhofer SIT in Kontakt. Sowohl Amazon als auch Facebooks Parse.com, Google und Apple wurden über den Befund informiert. Den Cloud-Anbietern obliege ebenfalls die Verantwortung, die App-Entwickler dazu zu bringen, nicht nur die schwächsten Authentifizierungen zu nutzen. Außerdem sollten die Cloud-Anbieter nicht bequeme, sondern möglichst sichere Standards zur Pflicht machen.

Das Problem ist nicht neu. Bereits im Juni 2014 machten Forscher an der New Yorker Columbia-Universität eine ähnliche Untersuchung und legten dabei Tausende geheime Zugangs-Token für Amazons Web Services offen. Die Forscher kritisierten damals, dass viele Entwickler den empfohlenen Umsetzungen bei der Programmierung der Apps nicht folgten und geheime Schlüssel direkt in den Quellcode einbetteten. Ihnen sei offenbar nicht bewusst, wie einfach Quellcode zurückübersetzt werden könne. Im März 2014 hatten Forscher Zehntausende AWS-Zugangsdaten auf Github entdeckt.

Quelle:

http://www.golem.de/news

VMware Workstation: Der Einbruch über Port COM1

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VMware Workstation

Über Schwachstellen in VMwares Workstation und Player ist ein vollständiger Zugriff auf das Wirtssystem aus einem Gastsystem heraus möglich. VMware hat bereits Updates veröffentlicht.

Wer in Gastsystemen in VMwares Virtualisierungslösungen Workstation oder Player drucken will, kann dafür einen virtuellen Drucker am Port COM1 nutzen. Mit manipulierten EMF-oder Jpeg200-Dateien kann darüber das Wirtssystem aus dem Gastsystem heraus angegriffen werden, wie Kostya Kortchinsky vom Google Security Team jetzt mitteilte. VMware hat inzwischen die Fehler behoben und eine aktuelle Version seiner Workstation veröffentlicht. Einen Patch gibt es ebenfalls.

Der Fehler liegt in den VMware-Bibliotheken TPView.dll und TPInt.dll, die im Wirtssystem installiert werden. Beide werden von dem Prozess Vprintproxy.exe geladen, der aus dem Gastsystem gesendete Druckaufträge verarbeitet. Speziell manipulierte EMF-Dateien können genutzt werden, um unerlaubte Speicherzugriffe auszulösen.

Updates stehen bereit

Kortchinsky weist darauf hin, dass eine Installation der VMware-Tools in Gastsystemen nicht nötig ist, denn die Angriffe können auch so über den Port COM1 gefahren werden. Die einzige Möglichkeit sich abzusichern besteht darin, den virtuellen Drucker in den Einstellungen zu deaktivieren oder ganz zu entfernen. Der IT-Sicherheitsforscher weist auch darauf hin, dass Vprintproxy.exe lediglich als 32-Bit-Prozess zur Verfügung steht und dass die betroffenen Bibliotheksdateien keine Randomisierung des Speicherlayouts (ASLR) unterstützen.

VMware wurde im März 2015 über die Schwachstellen informiert und veröffentlichte bereits im April 2015 die CVE (Common Vulnerabilities and Exposures) 2015-2336 bis -2340. Jetzt hat VMware die entsprechenden Updates bereitgestellt und Kortchinsky hat gleichzeitig seine Untersuchungen veröffentlicht – samt Exploit.

Repariert wurden die Fehler laut VMware in den Workstation-Versionen 11.1.1 und 10.0.6 sowie im VMware Player in den Versionen 7.1.1 und 6.0.6. In VMwares Horizon Client 3.4.0 und 3.2.1 sowie in der Version 5.4.2 wurde der Fehler ebenfalls behoben. Auch VMware Fusion in den Versionen 7.x und 6.x für Mac OS X sind von einem Problem betroffen, das allerdings in der Interprozesskommunikation RPC liegt. Version 6.0.6 und 7.0.1 beheben diesen Fehler, den der IT-Sicherheitsforscher Dan Kamensky entdeckt hat.

 

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http://www.golem.de/

40% der Deutschen an Smartwatch interessiert

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Mit dem Start der Apple Watch ist wohl mehr Bewegung auf dem Smartwatch-Markt, auch in Deutschland.

Die jüngste Bitcom-Studie hat heraus gefunden, dass etwas weniger als die Hälfte aller Befragten in Deutschland, nämlich 40 Prozent, ein generelles Interesse an der Nutzung der Smartwatch haben. Unter anderem will die größte Gruppe der Interessenten (68 Prozent) die Messages lesen, die sie für gewöhnlich auf einem iPhone lesen würden. Mehr als die Hälfte aller potentiellen Anwender wollen die Gesundheitsdaten wie verbrannte Kalorien, zurückgelegte Strecke oder die aktuelle Herzfrequenz messen. Der Bitcom-Experte Timm Lutter fasst zusammen: „Ein großer Vorteil der Smartwatch ist, dass man sein Smartphone in der Tasche lassen kann und trotzdem nichts verpasst.“

Die Bitcom-Studie hat auch nach den Gründen gefragt, warum die potentiellen Interessenten keine Smartwatch in der nächsten Zukunft nutzen wollen. Als größte Bremse dient der Preis, rund 40 Prozent aller Smartwatch-Interessenten geben dies als Grund für die Nichtnutzung. Insgesamt 55 Prozent der potentiellen Smartwatch-Nuzter sind um die Datensicherheit besort – 30 Prozent fürchten sich vor dem Datenmissbrauch, 25 Prozent – vor Hackerangriffen.

In der Bitcom-Studie haben 1011 Bundesbürger ab 14 Jahre teilgenommen. Die Studie ist somit repräsentativ.

Entdeckt auf:

www.macwelt.de/

Der Windows-Siegeszug begann heute vor einem viertel Jahrhundert

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Genau 25 Jahre ist es heute her, dass Microsoft faktisch der Durchbruch beim Umstieg auf ein Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche gelang. Am 22. Mai 1990 wurde Windows 3.0 durch Bill Gates offiziell vorgestellt und legte den Grundstein, für die spätere Dominanz des Unternehmens. Bis zu diesem Zeitpunkt hinkte Microsoft hinter der Entwicklung eindeutig her. Schon sechs Jahre zuvor hatte Appleauf seinem Macintosh den Siegeszug der grafischen Benutzeroberflächen eingeleitet. Zwar versuchte auch Microsoft nachzuziehen und seine mühsam mit MS-DOS erworbene Stellung zu halten, doch konnten die ersten Fassungen einer eigenen GUI nicht gerade überzeugen. So war im PC-Bereich erst einmal IBMs OS/2 das Maß der Dinge.

Doch hinter den Kulissen hatten Microsoft-Entwickler bereits begonnen, die Grundlagen für wesentliche Verbesserungen zu legen – erst einmal ohne Wissen des Managements. Erst als das Verhältnis zu IBM zunehmend abkühlte legten sie ihre Arbeiten Steve Ballmer vor, der schnell überzeugt werden konnte.

Während es hier erst einmal um entscheidende Veränderungen unter der Haube ging, hielten mit Windows 3.0 letztlich verschiedene Neuerungen Einzug, die den endgültigen Abschied von der DOS-Eingabeaufforderung einläuteten. Während letztere beim Start der früheren Windows-Fassungen automatisch erschien, weil sie noch immer die entscheidende Eingabemöglichkeit war, folgte nun der Bruch.

Stattdessen konnten die Nutzer nun über den Programm-Manager auf ihre Anwendungen zugreifen, die sich in Form grafischer Icons präsentierten. Hinzu kam ein grafischer Datei-Manager, mit dem sich durch die Ordner auf dem Speichermedium navigieren ließ. Doch nicht nur das: In Windows 3.0 waren die Dateiendungen nun auch bestimmten Anwendungen zugeordnet. Das ermöglichte es, dass das Anklicken des gewünschten Dokumentes dafür sorgte, dass etwa die Textverarbeitung startete und den Inhalt zeigte. Bis dahin musste erst die Anwendung gestartet und mit dieser dann die benötigte Datei geöffnet werden.

Hinzu kam, dass sich verschiedenste Einstellungen auch über eine komplett grafisch aufgearbeitete Systemsteuerung vornehmen ließen. Das eröffnete einer wesentlich breiteren Gruppe von Nutzern Zugang zu wichtigen Optionen, die zuvor nur mühsam über kryptische Angaben in Konfigurations-Dateien zu verändern waren.

Neben zahlreichen technischen Neuerungen waren es aber auch verschiedene mitgelieferte zusätzliche Anwendungen, die Windows 3.0 bei einer steigenden Zahl von Usern beliebt machte. Dazu gehörten das neue Zeichenprogramm Paintbrush, das nun auch Farben unterstützte, der Rekorder, mit dem sich Makros aus Tastatur- und Maus-Eingaben aufzeichnen ließen, sowie ein Rechner mit wissenschaftlichem Modus. Erleichtert wurde der Einstieg in die neue Oberfläche durch ein Hypertext-basiertes Hilfesystem.

Windows 3.0 wurde so schnell zum Kassenschlager. Drei Millionen verkaufte Kopien binnen der ersten sechs Monate waren zum damaligen Zeitpunkt ein sehr beachtlicher Wert. Da Privatkunden zu dieser Zeit noch eher Mangelware waren, legte Microsoft letztlich das regelrecht legendär gewordene Windows for Workgroups 3.11 nach, das in Unternehmen Support für Domain-Networking bereitstellte und den PC von der eigenständigen Arbeitsmaschine zum Bestandteil einer firmenweiten Netzwerk-Infrastruktur machte.

externer Link zum Artikel:

winfuture.de/news

Ray Ban-Hersteller arbeitet an günstiger Google Glass, Start 2016

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Eine neue, günstige Version der Augmented-Reality-Brille Google Glass soll schon bald erhältlich sein – das hat der Chef des italienischen Brillenunternehmens Luxottica verraten. Denn sein Unternehmen hat den Zuschlag für die Neugestaltung bekommen. Luxottica ist eigentlich bekannt für modische Sonnenbrillen, unter anderem der Marken Ray-Ban und Oakley. Jetzt arbeitet die Firma aus der Nähe von Mailand gemeinsam mit Intel und Google an der neuen Datenbrille. Luxottica-Chef Adil Mehboob-Khan ließ sich heute recht freimütig zu dem neuen Projekt aus. Luxottica werde an einer günstigen und modischen Brille arbeiten, die einen ansprechenden Look mit den Funktionen der Augmented-Reality-Brille zusammenbringt. Schon im Frühjahr 2016 sollen die ersten Modelle in den Handel kommen, stimmte der CEO die Aktionäre auf die Zukunft mit Google ein.
Laut einem Bericht des Wall Street Journalswird der Brillenhersteller wohl auch den Vertrieb der Brille mit unterstützen. Was bedeuten könnte, dass die Google Glass ab dem kommenden Jahr im normalen Einzelhandel zu finden sein könnte. Damit hätte Google sicherlich marketingtechnisch einen Riesen-Coup gelandet. Denn bislang hatte man seine erste Version der Brille nur online vertrieben. Gescheitert war die erste Google Glass aber nicht an den fehlenden Ausprobier-Möglichkeiten für potentielle Käufer, sondern aufgrund des Preises und der Probleme, angekündigte Funktionen zum Einsatz zu bringen.

Siehe auch: Zurück auf Null: Google Glass soll komplett neu entworfen werden

Außerdem hat die Google Glass von Anfang an mit Datenschutz-Bedenken zu kämpfen gehabt. Das wird auch ein Hersteller von Luxus-Sonnenbrillen nicht ändern können. Dazu gibt es sogar bereits gegenteilige Befürchtungen. Denn falls Luxottica die neue Google Glass – wie bereits von Google-Chef Eric Schmidt angekündigt – sehr viel „unauffälliger“ gestalten kann, dürfte sie kaum als technisches Accessoire auffallen.

 

Zur Anbieter-Website:

http://winfuture.de

Unglaublich, aber wahr: Ungültiger Product-Key für Office bei Amazon

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Die Geschichte wollte ich zuerst nicht glauben, aber es ist wirklich passiert. In unserem Immobilienbüro mussten 3 PC’s ausgetauscht werden. Sie waren einfach in die Jahre gekommen und wurden immer langsamer. Auf allen 3 Rechnern war Microsoft Office 2010 installiert und das wollten wir auch wieder auf den neuen PC’s haben. Geht ja auch, wenn man das Programm nur auf einem Rechner aktivieren bzw. laufen lässt. Unser IT-Dienstleister vom PC Service Berlin, mit dem wir seit Jahren zusammen arbeiten, richtete uns im ersten Schritt 2 von den neuen PC’s ein und überspielte die Daten wie Outlook-Emails, Lesezeichen und Musik und Bilder. Auf beiden PC’s konnte er auch das Office 2010 wieder installieren, alles lief, auch in dem Outlook hat er unsere Email-Konten eingerichtet. Beim nächsten Termin sollte der 3. neue Rechner eingerichtet werden. Nachdem der Computerservice die Daten übertragen hatte, fragte er nach dem Product-Key für die Office 2010-Installation. Und dann begann das Unheil. Wie so oft, das hatte uns auch der Mann vom PC Notdienst bestätigt, findet man dann nicht die benötigten Unterlagen. Eigentlich hatten wir alles in einem Ordner und die 2 Lizenzen, die wir bereits für die beiden PC’s verwendet hatten, waren da auch drin. Nur die dritte fehlte. Nach langem Suchen beschlossen wir gemeinsam mit dem IT-Experten, eine neue Version von Office Home & Business 2013 zu kaufen. Gemeinsam gingen wir auf amazon, um eine Version zu bestellen. Einige Tage später kam dann tatsächlich das Päckchen, so wie man es mittlerweile bei MS Office kennt. Eine eingeschweißte Pappschachtel, in der sich eine scheckkartengroße Pappkarte mit dem Product-Key befindet ohne DVD, eine sogenannte datenträgerlose Version.
Wir riefen unseren Dienstleister vom PC Service Berlin an und vereinbarten einen neuen Termin. Er ging also frisch ans Werk und wollte mit dem Product-Key das neue Office installieren. Die Installationsdatei hatte er bereits heruntergeladen. Bloß, der gute Mann ist fast verzweifelt, was auch immer er probiert hatte, es kam immer wieder die Meldung, dass der Key ungültig sei. Schließlich hatte er genug und rief die Hotline von Microsoft an. Und dann kam der Hammer. Laut Microsoft ist der Key definitiv ungültig und nicht von Microsoft herausgegeben. Wir sind also einer Fälschung aufgesessen. Aber die war professionell. Die eingeschweißte Verpackung, die Aufmachung, irgendwie alles war, wie es sein sollte. Dann fiel unserem Dienstleister vom PC-Service Berlin allerdings eins auf. Die in der Packung angegebene Internet-Adresse zum Download der Installationsdatei existierte nicht, soll heißen, wenn man sie aufrief, kam eine Microsoft-Seite, dass die gewünschte Seite nicht existiert. Lange Rede, kurzer Sinn, wir bestellten dann nochmals eine Version, diesmal in einem Computerladen und unser PC-Service Mitarbeiter übernahm freundlicherweise die Rückabwicklung mit Amazon.

In Zukunft werde ich mir überlegen, ob ich bei Amazon wieder etwas bestelle. Es bleibt ein ungutes Gefühl, wenn die so lasch ihre Händler, die über den Amazon Marketplace Artikel verkaufen, kontrollieren.

Veröffentlichungstermin geleaked – Windows-10-Update bereits ab 29. Juli kostenlos erhältlich?

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Auf seiner Entwicklerkonferenz gab Microsoft bekannt, dass Windows 10 im Sommer dieses Jahres als Upload zur Verfügung stehen soll. Ein britischer Journalist will nun sogar den konkreten Veröffentlichungstermin kennen.

  • Laut Microsoft-Manager Joe Belfiore kommt Windows 10 im Sommer dieses Jahres.
  • Einem Journalisten zufolge, ist der Verkaufsstart am 29. Juli 2015.
  • Das Update ist für Nutzer von Windows 7 und 8 kostenlos.

Microsoft wird sein neues Betriebssystem doch nicht in einem Schwung, sondern nach und nach veröffentlichen. Laut dem Microsoft-Manager Joe Belfiore kommt das neue Betriebssystem im Sommer dieses Jahres zunächst nur für PCs, Laptops, 2-in-1-Systeme und größere Tablets. Smartphone-User müssen sich hingegen noch eine Weile in Geduld üben. Denn Windows 10 für Mobiltelefone hinkt in der Entwicklung der Desktop-Version noch hinterher.

2015 für alle Geräteklassen

Wann auch Smartphones von dem Betriebssystem profitieren werden, ist noch nicht bekannt. Laut Belfiore wird Microsoft Windows 10 aber im Laufe des Jahres für alle Geräteklassen verfügbar machen.

Blick auf das Wundersystem: So gut ist das neue Windows 10 wirklich:

Einen konkreten Veröffentlichungstermin nannte der Manager bisher nicht. Den will nun aber der Journalist Tom Warret erfahren haben. Laut Warret gibt das Unternehmen AMD den 29. Juli 2015 als Veröffentlichungstermin für die PC-Version an. Ob die Information wirklich stimmt, ist bisher noch ungeklärt.

Kostenloses Update

Windows 10 wird für Nutzer von Windows 7 und Windows 8 kostenlos als Update erhältlich sein. Voraussetzung ist, dass sich User die Aktualisierung im ersten Jahr nach Veröffentlichung des Betriebssystems herunterladen.

 

Originalbeitrag:

www.focus.de/

Die Telekom stellt auf VoIP um und die Kunden stehen da

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Kaum von der Öffentlichkeit beachtet bzw. groß in den Medien gemeldet, geht momentan eine Kündigungswelle der Telekom um. Worum geht es? Die Telekom hat beschlossen, sowohl das analoge als auch das digitale (ISDN) Telefonnetz stillzulegen bzw. auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. In der Zukunft wird alles über die Internet-Verbindung laufen. Also der Internetverkehr und die Telefonie und Fax. Die Technologie nennt sich VoIP, Voice over IP, sprich, Gespräche und Faxe werden über das Internetprotokoll (IP) geführt.

In diesem Zusammenhang wird allen Kunden der Telekom, die derzeit Internet über DSL und Telefon/Fax über ein analoge oder ISDN-Leitung nutzen, eine Kündigung von der Telekom zugeschickt.  Die Begründung der Telekom ist, dass Ersatzteile für die alte Netztechnik immer teurer werden bzw. bald nicht mehr erhältlich seien. Ein wesentlich wichtigerer Grund dürfte sein, dass die Telekom sich durch die Umstellung auf VoIP erhebliche Kosten dadurch spart, weil die Administration sehr viel einfacher wird. Mittlerweile wurden schon Tausende von Kunden der Telekom angeschrieben und darüber informiert, dass ihr Vertrag zum Vertragsende gekündigt wird, wenn sich der Kunde nicht dazu entschließen will, auf VoIP umzusteigen. Und die ziehen das knallhart durch, was zwar rechtlich okay ist, für den einzelnen Kunden aber Aufwand und Ärger bedeutet. Worauf ist bei der Umstellung zu achten? Jeder, der zukünftig VoIP nutzt, benötigt einen entsprechenden VoIP-fähigen DSL-Router. Da dürfte schon ein großer Aufrüstbedarf bestehen, denn bisher hat man einen derartigen Router nicht gebraucht. Hinzu kommt aber noch, dass nicht jedes Telefon oder Telefonanlage und Fax für VoIP geeignet ist. Um das herauszufinden, muss man es ausprobieren. Die Telekom selbst bietet natürlich ihren Router Speedport an, der VoIP kann, allerdings muss man das Gerät entweder kaufen oder mieten und was für viele wahrscheinlich der Albtraum ist, komplett neu einrichten. Man muss aber nicht unbedingt den Telekom-Router nehmen, sondern kann sich auch z.B. eine Fritzbox kaufen, die gerade bei der Wlan-Funktion deutlich besser ist, als der Speedport. Aber auch eine Fritzbox will eingerichtet werden, woran so mancher schon gescheitert ist. Und wenn eine neue Telefonanlage angeschafft werden muss, dann braucht man in den meisten Fällen ohnehin einen Fachmann (voip-umstellung.de). Schon bieten findige Dienstleister an, die gesamte Umstellung von der Bestandsaufnahme der vorhandenen Ausstattung über die Absprache mit der Telekom bis zum Hardwareaustausch und Einrichtung. So mancher dürfte froh sein, wenn ihm dieser Aufwand abgenommen wird.

Werbung abschalten – Adblocking ist legal: Deutsches Gericht weist Klage von Medien ab

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Das Angebot, Werbung auf einer werbefinanzierten Website einfach auszublenden, sei wettbewerbswidrig: Mit diesem Argument gingen die Medienhäuser Zeit Online und Handelsblatt juristisch gegen Adblock Plus-Betreiber Eyeo vor. Sie wollten erreichen, dass Adblock Plus auf ihren Medienseiten nicht mehr funktioniert. Doch ein Hamburger Gericht schmetterte die Klage ab: Ob Werbung angezeigt werde oder nicht, sei in erster Linie eine Entscheidung des Nutzers.

Vorwurf der Erpressung

Damit werde „das Offensichtliche neu formuliert“ und „Adblocking für legal erklärt“, freute sich Eyeo im Firmenblog. Allerdings beschäftigte sich das Gericht gar nicht mit dem Geschäftsmodell von Eyeo, berichtet Winfuture. Denn der Adblocker bietet Unternehmen an, gegen Bezahlung gewisse Seiten von der Werbeblockade auszunehmen. Das sei Erpressung und Wegelagerei, klagte auch jetzt die Gegenseite. Tatsächlich gehen große Unternehmen wie Google oder Amazon gerüchteweise Deals mit Adblockern ein, große Summen sollen fließen.

Etappensieg

Für Eyeo ist die Entscheidung aber nur ein Etappensieg: Weitere Prozesse drohen. Unter anderem wollen auch Axel Springer und SevenOne Media gegen den Adblocker vorgehen. DerStandard.at, ebenfalls werbefinanziert und kostenfrei nutzbar, ruft seine Leserinnen und Leser seit vergangenem Herbst zu einem „FairUse“-Abo auf, bei dem für 9,90 Euro monatlich die Nutzung von AdBlockern inkludiert ist. (fsc, 22.4.2015)

 

Erstmalig veröffentlicht auf:

http://derstandard.at/2000014647296/

Vierkern-PC auf einem Stick: Intel Compute Stick ab 110 Dollar vorbestellen

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Der Intel Compute Stick ist ab sofort in den USA vorbestellbar. Damit bringt Intel einen HDMI-Stick auf den Markt, auf dem ein vollwertiges Windows 8.1 läuft. Ab Mitte April ist der Stick wohl auch in Deutschland erhältlich und soll hier 180 Euro kosten – in den USA liegt der Preis bei 110 Dollar für die Linux-Variante und 150 Dollar für die Windows-Variante. Der erste Retailer, der Bestellungen annimmt, heißt Newegg.

Compute Stick: Vollwertiger Rechner


Rund zehn Zentimeter Länge misst der Stick, der an beliebige Monitore oder Fernseher mit HDMI-Schnittstelle angeschlossen werden kann. Ein Vierkern-Atom-Prozessor (1,33 GHz) und 2 GByte Arbeitsspeicher treiben Windows 8.1 (mit Bing) an. Für Daten stehen 32 GByte an Speicherplatz zur Verfügung. Außerdem gibt es einen microSD-Slot, über den der HDMI-Stick Speicherkarten entgegennimmt. Zur Verfügung stehen zudem WLAN (b/g/n-Standard), Bluetooth 4.0 und ein USB-Anschluss.

Stick-PC von Intel: Günstigeres Linux-Modell


Neben der Windows-Version des Sticks bietet Intel auch eine Variante des Sticks mit Linux an. Den Linux-Stick gibt es hierzulande wahrscheinlich ebenfalls billiger, es ist von 120 Euro die Rede. An Bord sind dann aber auch nur 1 GByte Arbeitsspeicher und 6 GByte Speicherplatz.

Die Idee, einen PC im Stick-Format anzubieten, ist allerdings nicht ganz neu: Seit Ende letzten Jahres gibt es etwa den Orbsmart, der bei ähnlicher Hardware-Ausstattung per Dual-Boot Windows 8.1 und Android 4.4 auf einem Stick unterbringt. Und auch für Intel ist es nicht der erste Kleinst-Rechner, wie der für Smart-Home-Anwendungen gedachte Edison zeigt.

 
zum Artikel:

Bundesgerichtshof: Vodafone darf nicht mit negativem Schufa-Eintrag drohen

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Bundesgerichtshof

Vodafone hatte Kunden mit einer negativen Schufa-Eintragung gedroht, wenn es Probleme bei der Rechnungsbezahlung gab. Dieses Vorgehen wurde vom Bundesgerichtshof kritisiert: Vodafone habe Kunden auf unfaire Weise unter Druck gesetzt.

Verbraucherschützer haben vor dem Bundesgerichtshof gegen Vodafone gewonnen. In dem Verfahren ging es um einen nicht mehr verwendeten Hinweis des Unternehmens auf eine mögliche negative Mitteilung an die Kreditauskunftei Schufa, sollte der Kunde nicht bezahlen. Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs hat Vodafone damit säumige Kunden auf unfaire Weise unter Druck gesetzt (Az.: I ZR 157/13).

Schufa-Drohung ist ein mächtiges Instrument

Ob man Kredite aufnehmen oder einen Mietvertrag unterschreiben darf, hängt auch von der Bewertung der Schufa ab. Ein negativer Schufa-Eintrag kann einem also gehörige Probleme bereiten. Daher ist die Drohung mit einer negativen Mitteilung an die Auskunftei ein mächtiges Instrument. Vodafone hat es damit übertrieben, entschied der Bundesgerichtshof. Die Verbraucherzentrale Hamburg ist gegen das Unternehmen vorgegangen.

Unternehmen müssen die rechtlichen Anforderungen für eine Datenübermittlung an die Schufa deutlich machen, betonten die Richter. Das habe Vodafone nicht getan, hieß es. Das Unternehmen verwendet die Formulierung nach eigenen Angaben seit fast fünf Jahren nicht mehr.

Kunden unter Druck gesetzt

Vodafone hatte säumigen Kunden in einer Mahnung folgenden Hinweis mit auf dem Weg gegeben: Das Unternehmen sei verpflichtet, die „unbestrittene“ Forderung der Schufa mitzuteilen. Nach dem Gesetz darf dann kein Hinweis an die Auskunftei erfolgen, wenn der Kunde die Rechnung als nicht gerechtfertigt erachtet und dies dem Anbieter mitteilt – er sie also „bestritten“ hat. Diese Rechtslage könne ein durchschnittlicher Verbraucher aus der vorliegenden Formulierung aber nicht verstehen, argumentierten die Verbraucherschützer.

Das sah der BGH genauso: Kunden könnten sich tatsächlich so unter Druck gesetzt fühlen, dass sie zahlten, obwohl sie die Rechnung für nicht gerechtfertigt hielten. Die umstrittene Formulierung wurde nach Unternehmensangaben nur bei Kunden angewandt, die seit mindestens acht Wochen ihre Rechnung nicht gezahlt haben. In dem verhandelten Fall ging es um einen Betrag in Höhe von 366 Euro.

In der Vergangenheit beschwerten sich Kunden darüber, dass Vodafone mit einer negativen Schufa-Eintragung drohte, obwohl der Streit über offene Rechnungen bereits beigelegt oder eben noch nicht geklärt war. Zuletzt war das vor knapp drei Jahren der Fall.  (ip)

 

Übernommen aus:

http://www.golem.de/news/bundesgerichtshof-vodafone-darf-nicht-mit-negativem-schufa-eintrag-drohen-1503-113080.html

Für das Schulkind muss es kein neues Smartphone sein

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Smartphones sind natürlich auch für eine Familie ein großes Thema. Bereits Kinder im Grundschulalter wollen eins, vor allem deshalb, weil angeblich alle Mitschüler schon eins haben. Gut, die Geräte sind neu nicht gerade billig und für das 10-jährige Töchterchen gleich einen 2-Jahres-Vertrag abschließen? Will man auch nicht unbedingt. Egal, ob iPhone, Samsung Galaxy oder ein hochwertiges Sony- oder Nokiagerät, ein Kind benötigt meines Erachtens nicht unbedingt das allerneueste Modell, das auf dem Markt ist. Die Gefahr, dass es gerade in der Schule geklaut wird, liegengelassen wird oder durch Flüssigkeiten beschädigt wird, ist einfach zu groß. Was also kann man machen? Es ist mittlerweile nicht mehr vorstellbar, seinem Kind ein Smartphone vorzuenthalten. Dadurch, dass viele Leute alle 2 Jahre über einen neuen Vertrag mit ihrem Telekom-Dienstleister ein neues Smartphone bekommen, gibt es sehr viele gebrauchte iPhones und Samsung Smartphones, die nicht mehr gebraucht werden. Hier hat sich ein eigener Markt entwickelt. Ob online über ebay oder Kleinanzeigenportale oder lokal in Shops, die sich auf An- und Verkauf von Smartphones spezialisiert haben. Bei gebrauchten Geräten bin ich lieber vorsichtig und lasse die Finger vom Online-Kauf. Das wird oft genug klappen, aber ich habe Horror davor, mit einem Verkäufer diskutieren zu müssen, wenn das gekaufte iPhone oder Samsung Smartphone Mängel hat. Im schlimmsten Fall muss man das Teil dann wieder zurückschicken und auf sein Geld oder die Reparatur warten. Nicht die beste Voraussetzung, um ein Kind glücklich zu machen. Nachdem mein Mann und ich uns einig waren, dass unsere -jährige Tochter ein Smartphone haben soll, habe ich in Berlin so einige An- und Verkauf-Läden aufgesucht. Das Angebot an gebrauchten Handys ist riesig und gerade iPhones haben auch bei älteren Modellen noch einen stolzen Preis.

Ich bin bei dem An- und Verkauf hängengeblieben, der mir seriös erschien und einen soliden Eindruck machte. Die Smartphones waren gereinigt, bei manchen war bereits der Akku ausgetauscht und alle waren ohne Sim-Lock. Bei gebrauchten Geräten ist es ja immer so eine Sache mit der Garantie. Der An- und Verkauf Laden meiner Wahl bot mir 2 Monate Garantie an. Die Smartphones schienen sehr gepflegt und ich entschied mich für ein gebrauchtes iPhone 4. Dazu habe ich gleich eine Prepaid-Karte gekauft, die mir der nette Inhaber des An- und Verkaufs gleich einsetzte und aktivierte. Die Tochter hat sich sehr gefreut, worüber mein Mann und ich uns am meisten gewundert haben, war aber, dass sie das iPhone nicht mit in die Schule nahm. Und zwar mit der Begründung, dass ihr das zu riskant sei. Es könnte gestohlen werden oder kaputt gehen. Da waren wir ein bisschen stolz auf die Vernunft unserer Tochter, allerdings wurde die Freude wenig später getrübt, als zum ersten Mal der Ruf ertönte, dass sie kein Guthaben mehr auf der Prepaid-Karte hätte. Da müssen wir nochmal mit ihr reden.

Verbesserte Spielkonsole: Nintendo bringt New 3DS nach Deutschland

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Leistungsfähiger, längere Laufzeit, besserer 3D-Effekt: Nintendo hat das technische Innenleben des New 3DS ausgebaut.

(Bild: Nintendo)

Nintendo will die neue Ausführung der Handheldkonsole New 3DS im Februar auch in Deutschland veröffentlichen. Die überarbeitete Version verspricht einen verbesserten brillenlosen 3D-Effekt und soll dank neuer CPU flinker im Betrieb sein.

Nintendos überarbeitete mobile Spielkonsolen New 3DS und New 3DS XL – die über einen größeren Bildschirm verfügen – sollen ab dem 13. Februar auch in Deutschland erhältlich sein; in Japan und Australien wurden die Handhelds bereits im letzten Jahr veröffentlicht.

Leistungsfähiger und verbesserter 3D-Effekt

Im Vergleich zum Vorgängermodell wartet der News 3DS mit einem 1,2-mal größeren Bildschirm auf – bei der XL-Variante ändert sich die Bildschirmgröße nicht. Ein leistungsfähigerer Prozessor soll die Bedien- und Ladegeschwindigkeit erhöhen.

Das Spiel Xenoblade Chronicles setzt die Hardwareleistung sogar voraus und ist Nintendo zufolge nicht mit den alten Versionen der mobilen Konsole kompatibel. Das neu implementierte Facetracking über die interne Frontkamera soll den 3D-Effekt ohne Brille verbessern und der plastische Eindruck auch bei Blickwinkelabweichungen von der Bildschirmmitte aufrechterhalten.

Längere Laufzeit und mit NFC

Beim neuen Akku spricht Nintendo von einer längeren Laufzeit und gibt eine Spieldauer von bis zu sieben Stunden an. In puncto Speicherausstattung versteht sich der New 3DS ausschließlich mit Micro-SD-Karten. Dank des internen NFC-Chips ist die Kompatibilität mit Nintendos amiibo-Figuren gegeben. So können Nutzer in Spielen Extrainhalte freischalten. Letztlich wartet der Browser mit HTML5-Unterstützung auf.

Besser steuern, individueller gestalten

Nintendo hat die New-3DS-Konsolen neben zwei weiteren Schultertasten noch mit einem zweiten Controlstick ausgestattet; in 3D-Spielen kann man so etwa die Ausrichtung der Kamera anpassen. Über Zierblenden ist es möglich, das Design der Handhelds individuell zu gestalten.

Die mobile Spielkonsole soll zum Start auch in zwei speziellen Editionen und Designs erhältlich sein: Einmal im Bundle mit dem Spiel The Legend of Zelda: Majora’s Mask 3D; die andere Edition kommt mit dem Titel Monster Hunter 4 Ultimate daher. Aktuell ist nur der Preis für den New 3DS bekannt, sie soll 170 Euro kosten.

 

Artikel-Quelle:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verbesserte-Spielkonsole-Nintendo-bringt-New-3DS-nach-Deutschland-2518587.html

Blackphone: Schwerer Fehler in der Messaging-App Silenttext

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Blackphone

Über einen schwerwiegenden Fehler in der Messaging-Applikation Silenttext von Silent Circle könnten sich Angreifer Zugriff auf fremde Blackphones verschaffen. Die Sicherheitslücke befindet sich auch in der App für Android.

In der Messaging-App Silenttext auf dem Blackphone ist ein schwerwiegender Fehler entdeckt worden, der es Angreifern erlaubt, Nachrichten zu entschlüsseln und im schlimmsten Fall sich sogar Zugriff auf das gesamte Smartphone zu verschaffen. Der Fehler ist auch in der Silenttext-App für Android vorhanden. Er wurde inzwischen behoben und Updates für das Blackphone und für die App im Play Store stehen bereit.

Bei der Schwachstelle handelt es sich um einen Speicherzugriffsfehler, über den Angreifer beliebigen Code einschleusen können. Dazu muss nur die Silent-Circle-ID beziehungsweise die Telefonnummer des Opfers bekannt sein. Die Lücke lässt sich auch ohne Zutun des Opfers ausnutzen. Zunächst lässt sich der eingeschleuste Code nur im Kontext der App ausführen. Damit können aber ein- und ausgehende Nachrichten entschlüsselt werden, Standortdaten abgegriffen und Kontakte ausgelesen werden. Auch Schreibzugriffe auf den Flashspeicher sind möglich. Außerdem könnten Angreifer Exploit-Code ausführen, der ihnen möglicherweise Root-Rechte auf das Smartphone verschafft.

Datentypenverwechslung

Die Sicherheitslücke lässt sich durch eine manipulierte Nachricht auslösen, die über das von Silent Circle verwendete Instant Messaging Protocol (SCIMP) versendet wird. Durch einen Fehler in der Bibliothek Libscimp können Angreifer den integrierten JSON-Parser YAJL (Yet Another JSON Parser) nutzen, um eigenen Code in den Arbeitsspeicher einzuschleusen. Dabei lässt sich eine sogenannte Type-Confusion-Lücke ausnutzen, bei der der Parser zwei verschiedene Datentypen verwechselt. Dadurch lässt sich unerlaubt auf Speicherbereiche zugreifen.

Eine detaillierte Beschreibung der Lücke hat der Datenexperte Mark Dowd in seinem Blog veröffentlicht. Er hatte den Fehler entdeckt und zuvor Silent Circle darüber informiert.

 

Homepage:

www.golem.de

Viele Nutzer sind letztlich mit der Computertechnik überfordert

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In unserem digitalen Zeitalter kommt es mir manchmal so vor, dass die Menschen nicht mehr mit dem Fortschritt mithalten können. Viele Nutzer von elektronischen Hilfsmitteln kennen viele Funktionen nicht oder können sie nicht bedienen. Umfragen haben ergeben, dass eine große Mehrheit von Fahrern neuerer Autos nicht mal die Hälfte der Gimmicks und Features ihres Wagens kennen, ähnlich ist bei Smartphones, Tablets und Computer. Jeder hat solche Geräte und freut sich über die Möglichkeiten, die moderne Kommunikation bietet. Aber wehe, wenn irgendetwas nicht funktioniert. Dann sind viele schnell überfordert.

Es geht schon los, wenn der Rechner den Drucker nicht mehr findet oder die Wlan-Verbindung abbricht. Noch schlimmer ist es natürlich, wenn der Computer nicht mehr startet bzw. Windows mit einer Fehlermeldung beim Starten stehen bleibt. Die Einen versuchen dann verzweifelt, den Computer irgendwie wieder zum Laufen zu bringen, kämpfen sich mit einem anderen internetfähigen Gerät durch diverse Hilfeforen und machen im Zweifelsfall alles noch schlimmer. Die Anderen versuchen, sich Hilfe bei Bekannten zu holen, die angeblich Ahnung vom Computer haben. Dies kann aber auch zur Folge haben, dass der Bekannte ohne böse Absichten auch nicht weiter kommt und möglicherweise aufgibt und der Rechner überhaupt nicht mehr zu benutzen ist. Bei einem Abendessen mit Freunden kamen wir auf das Thema, weil es ja wirklich jeden angeht. Hierbei kam heraus, dass die Mehrheit am Tisch nach langem Leidensweg und großen Zeitverlusten bei der vergeblichen Reparatur ihres PC’s auf einen professionellen PC Service zurückgegriffen haben. Es hat sich einfach die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Kosten für einen IT-Service mehr als angemessen sind, wenn man sich dafür die Zeit und die Mühsal erspart, sich mit Problemen beschäftigen zu müssen, auf die man gar keine Lust hat. Bei dieser Diskussion wurde auch uns ein Computerservice empfohlen, der sowohl die Einrichtung eines neuen PC’s als auch die Reparatur bzw. Wiederherstellung durchführen kann. Natürlich sind darüber hinaus auch Installationen von Druckern und Geräten sowie auch Einrichtung des Internet-Zuganges und des Wlans möglich. Falls es mal zum Schlimmsten kommen sollte, nämlich ein Datenverlust, wird hierfür eine Datenrettung von Festplatte, USB-Stick oder SD-Card angeboten. Wenn man so einen IT-Spezialisten hat, den man zwischendurch für eine kurze Frage auch anrufen kann, hat man ein wesentlich besseres Gefühl beim Arbeiten mit diesen Geräten. Egal, ob Laptop, Notebook oder Desktop-PC, suchen Sie sich einen zuverlässigen Anbieter von IT-Dienstleistungen oder noch besser, lassen Sie sich jemanden empfehlen. Dann haben Sie zumindest in dieser Beziehung eine Sorge weniger.

Audiostreaming: Google attackiert Airplay mit Google Cast for Audio

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Audiostreaming

Nach dem Erfolg mit Chromecast will Google auch im Audiobereich Apple Konkurrenz machen. Mit dem System Google Cast for Audio und einflussreichen Partnern könnte das gelingen – wenn nur Spotify nicht fehlen würde.

Mit Google Cast for Audio hat Google eine Alternative zu Apples Airplay vorgestellt. Damit wird ein System bezeichnet, mit dem Audio-Inhalte zu Lautsprechern und Receivern kabellos übermittelt werden können. Google Cast erlaubt es dem Anwender, Musik und andere Toninhalte von einer Reihe von Apps wie Rdio, Pandora, NPR One, Google Play Music zu Google-Cast-fähigen Lautsprechern, Soundbars und Receivern zu streamen. Auf der Liste der Partner fehlt allerdings ausgerechnet der größte Audiostreaming-Anbieter: Spotify macht bei Google Cast nicht mit – zumindest vorerst.

Um den Audiostream zu übermitteln, muss der Anwender nur in einer der unterstützten Apps für Android, iOS oder im Web den Cast-Knopf drücken und die entsprechenden Lautsprecher auswählen, die zum Beispiel Sony, LG und Denon bauen wollen. Weitere Anbieter werden sicherlich folgen, sollte das System ein Erfolg werden.

Die Audiodaten werden dann über die Cloud übertragen – und nicht etwa vom Smartphone oder Tablet des Nutzers aus. Das solle die Tonqualität erhöhen und den Akku schonen, schreibt Google in einem Blogposting. Dazu benötigen die Wiedergabegeräte natürlich einen Internetanschluss. Die ersten Cast-fähigen Lautsprecher sollen noch 2015 veröffentlicht werden, während Google Cast selbst im Frühjahr zunächst in den USA starten wird.

Mit Airplay besitzt Apple bereits seit Jahren ein System, mit dem Lautsprecher direkt vom Rechner oder Smartphone beziehungsweise Tablet aus mit Musik drahtlos versorgt werden können. Sony und Denon unterstützen aufgrund der Konkurrenzsituation deshalb bei neuen Geräten auch gleich Google Cast und Apples Airplay.

Wann Google Cast Audio in Deutschland auf den Markt kommen wird, ist noch unbekannt.

 

Adresse der Quelle:

www.golem.de/news/audiostreaming-google-attackiert-airplay-mit-google-cast-for-audio-1501-111449.html

PC-Gaming: Windows 10 soll von Xbox One-Technik profitieren

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Microsofts Xbox- und Gaming-Chef Phil Spencer wird nächste Woche Teil der (wohl endgültigen) Vorstellung von Windows 10 sein. Dabei wird er sich ausführlich zum Thema PC-Gaming äußern, außerdem kündigte Spencer Neues zum mobilen Spielen an. Beide Bereiche sollen von der Xbox Oneprofitieren, wie verriet er allerdings noch nicht.

Bei der Video-„Neujahrsansprache“ von Microsofts oberstem Gamer Phil Spencer sprach der Chef der Microsoft Gaming Studios über die Pläne des Redmonder Unternehmens für 2015. Dabei gab es den üblichen Verweis auf viele interessante neue Veröffentlichungen sowie unter anderem die kommende Xbox-One-Funktionalität zum Aufnehmen von Screenshots.

Gegen Ende des Videos machte Spencer aber einige interessante Andeutungen zum Windows-10-Event am Mittwoch nächster Woche: Spencer beteuerte zunächst einmal, dass man sich nach wie vor der Konsole verpflichte, man aber bei Microsoft wisse, dass „wir Fans und Gamer haben, die auch auf dem PC sowie dem Smartphone spielen“.
Es sei „wichtig“, so Spencer, dass man die „Features, die wir auf Basis der Arbeit an der Konsole gelernt haben, ausbauen und Windows 10 zu unserem besten Betriebssystem für PC-Spieler machen“. Was das in der Praxis bedeutet, darüber kann man vorerst nur spekulieren.

Die wahrscheinlichste Erklärung ist wohl eine Art Gaming-Ableger der jüngsten über „Unified Apps“ vereinheitlichten Entwicklung für das stationäre sowie mobile Windows 10. Allerdings hat Microsoft bereits mit Windows 8 (wenig erfolgreich) versucht, Spiele-Apps über bzw. in den Windows Store zu platzieren.

Spencer hat zudem bereits mehrfach in Vergangenheit über „echtes“ PC-Gaming gesprochen und betont, dass man diese Spieler nicht vergessen habe. Bisher hat es dazu aber noch keine wirklich signifikante Ankündigung gegeben, diese folgt dann hoffentlich Mitte nächster Woche.

 

 

Adresse der Quelle:

winfuture.de/

Werbeterror zum Jahreswechsel – Neue Nutzungsbedingungen auf Facebook – Wer sich einloggt, stimmt zu

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Kaufen direkt auf Facebook

Die Änderungen, die ab dem 01.Januar 2015 in Kraft treten, betreffen die Nutzungsbedingungen, die Datenrichtlinie und die Cookies-Richtlinie. „Um neuen, von uns erarbeiteten Funktionen Rechnung zu tragen und diese Dokumente leicht verständlich zu machen“,  heißt es auf der Facebook-Seite. „Leichter und verständlicher“ dürfte die Datenrichtlinie in erster Linie deshalb werden, weil einige Punkte zur Kontoeinstellung in den Leitfaden „Grundlagen zum Datenschutz“ verschoben wurden. Die Änderungen ermöglichen unter anderem die Einführung eines neuen „Kaufen“-Buttons, der derzeit in der Testphase ist und es dem Nutzer ermöglichen soll, Produkte zu kaufen, ohne dabei das soziale Netzwerk zu verlassen.

Neue Facebook-Funktionen ab 2015:

Auf den Nutzer zugeschnittene Werbung

Zukünftig wird auch das Surfverhalten der Nutzer analysiert, um eine auf den Nutzer zugeschnittene Werbung anbieten zu können. Dabei greift das Netzwerk auf die vom Nutzer verwendeten Apps und besuchten Webseiten zurück, um ein detailliertes Profil über dessen Konsumverhalten und Interessen zu erstellen. Klingt heikel und ist es auch. Facebook verpackt es positiv und spricht in der offiziellen Information von einer „Verbesserung der Werbeanzeigen“ und einer „Kontrollmöglichkeit“.

Dadurch wird der Nutzer noch gläserner als vorher: Stöbert man beispielsweise im Internet nach einer neuen Kaffeemaschine oder einem Smartphone, könnte ihm Facebook eine entsprechende Anzeige auf Facebook präsentieren. Möglich wird diese personalisierte Werbebeschallung durch Cookies. Diese lassen sich zwar im Browser deaktivieren. Das hat aber zur Folge, dass einige Seiten nicht mehr korrekt angezeigt werden.

Fünf Tipps für den perfekten Facebook-Auftritt:

Was passiert mit meinen Daten?

Facebook sammelt riesige Datenmengen über das Surfverhalten und die Vorlieben seiner Nutzer. Wir liken schließlich auch wie die Weltmeister. Diese Informationen gibt Facebook an Unternehmen weiter, die uns entsprechende Werbung anbieten. Allerdings teilt Facebook keine personifizierten Daten wie E-Mail-Adressen ohne Zustimmung des Users.

Was kann ich gegen Werbung auf Facebook tun?

Komplett ausblenden können Nutzer die Werbung nicht. Schließlich finanziert sich Facebook über diese Anzeigen. Dennoch ist man nicht völlig hilflos: User können sich zum Beispiel anzeigen lassen, warum ihm ausgerechnet diese spezielle Werbung angezeigt und welcher Zielgruppe sie zugeordnet wurde. Über einen Button lässt sie sich zudem deaktivieren. Allerdings kann es sein, dass einem diese Anzeige erneut entgegenlacht, wenn der Anbieter seine Zielgruppe ändert. Auch sollten sich User gut überlegen, welche Unternehmen sie auf Facebook liken möchten. Je weniger Informationen ein Nutzer über sich und seinen Konsum preisgibt, desto schwieriger wird es für Facebook, diesen zu umwerben.

So macht Facebook Millionen mit mobiler Werbung:

Kann ich die Werbung nicht einfach abschalten?

Das geht leider nicht, allerdings kann ich die personifizierten Werbeanzeigen deaktivieren, die Facebook aufgrund der Nutzung anderer auf meinem Smartphone installierter Apps und meinem Surfverhalten sammelt. Das geht allerdings nicht auf Facebook selbst, sondern in Europa über die Plattform youronlinechoices.eu.

 

Zur Anbieter-Website:

http://www.focus.de/digital/

Prognosen – Was uns im Tech-Jahr 2015 erwartet

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Das Jahr 2014 liegt hinter uns. Die vergangenen 365 Tage waren auch in der IT-Welt bewegt. Es gab neue und spannende Produkte – von großen Herstellern wie Samsung und Apple bis hin zu Newcomern wie dem chinesischen Start-up OnePlus -, große Übernahmen und neue Services, die sich am Markt etabliert haben.

2015 dürfte aber nicht minder interessant werden. Der WebStandard wagt einen Blick in die USB-Kristallkugel.

 

Smartphones

Schon länger klagen Konsumenten darüber, dass sich bei Mobiltelefonen in puncto Innovation kaum noch etwas tut. Etwas bessere Bildschirme, ein wenig aufgewertete Kameras, ein Quäntchen mehr Leistung. Dementsprechend schwer zu rechtfertigen sind die Premiumpreise für so manche Highend-Smartphones, wenn selbst ihre Vorvorgänger mit den meisten Aufgaben noch problemlos klar kommen.

Das Hardware-Wettrüsten wird auch 2015 nicht aufhören. Mehr und mehr Smartphones werden 2K-Displays bieten und die Auflösungen der Kameras werden von vielen Herstellern in den Bereich von 16 bis 20 Megapixel gesteigert.

Aber es gibt Anzeichen, dass sich noch mehr bewegt. Längere Akkulaufzeit, die im Gegensatz zu ultrahohen Displayauflösungen einen tatsächlichen Mehrwert bieten, sind schon 2014 in den Fokus der Hersteller gerückt. Viele Flaggschiffe warben auch mit einem softwareseitigen Energiesparmodus, um aus der Restladung der Batterie möglichst lange Betriebsdauer herausholen zu können.

Technologien wie DRAM und sparsamere Prozessoren werden auch auf Seiten der Hardware 2015 zu weiteren Verbesserungen führen. Während man auf derzeit in Entwicklung befindliche, vielversprechende neue Akku-Technologien wohl noch das eine oder andere Jahr warten muss, rechnen wir mit der Vorstellung der ersten Smartphones, die mit üblichen Batteriekapazitäten bei normaler Nutzung zwei Tage lang durchhalten, statt jeden Abend an die Steckdose zu müssen.

Ebenfalls für 2015 zu erwarten: Mehr Highend-Smartphones zu Mittelklassepreisen. Was etwa das OnePlus One vorgemacht hat, werden wohl auch andere Hersteller wagen – zumal Googles Nexus-Reihe nun deutlich teurer geworden ist und Platz in diesem Segment schafft. Dazu könnte auch der eine oder andere chinesische Hersteller in den Markt drängen und auch kleine Marken wie Wiko befinden sich dank erschwinglicher Preise am aufsteigenden Ast.

 

Mobile Computing

Die letzten Jahre brachten den Aufstieg und Fall der Subnotebooks (auch Netbooks genannt). Erfreuten sie sich zuerst aufgrund ihrer Kompaktheit hoher Beliebtheit, boten alsbald Tablets eine noch transportablere Lösung, ohne die Nutzer hinsichtlich ihrer Verwendungsmöglichkeiten zu sehr zu limitieren.

Nun stehen die kleinen Laptops in ihrer nächsten Evolutionsstufe an der Schwelle, sich einen Fixplatz am Computermarkt zu erobern. 2015 könnte das Jahr der Convertibles werden, zumindest sind die Weichen dafür gestellt.

Einerseits liefert Intel mittlerweile Chips auf Basis normaler x86-Architektur, die den Bau kleiner, sparsamer Geräte ermöglichen, die ihren Nutzern die Erledigung einfacher Arbeiten und den Genuß von Multimedia-Inhalten erlauben, andererseits hat Microsoft mit „Windows 8.1 mit Bing“ sein Lizenzmodell so geändert, dass sich die Verwendung des Betriebssystems den Preis des Endgeräts nicht mehr merklich belastet.

Als Resultat dessen findet man nunmehr Netbooks mit drehbaren Displays und intelligente Kombinationen aus Tastaturdock und Tablet für wenige hundert Euro am Markt. Die ersten Generationen der Convertibles waren nicht nur an Hardware-Defiziten, sondern auch an hohen Preisen gescheitert.

 

Fernseher

Nicht die besten Zeiten stehen wohl den Herstellern von TV-Geräten bevor. Features wie 3D-Wiedergabe oder Auflösungen jenseits des Full-HD haben die Konsumenten weitestgehend kalt gelassen. Daran werden auch OLED-Displays und gekrümmte Bildschirme nicht viel zu ändern vermögen.

Denn einerseits müssen die Produzenten der Kundschaft die Vorteile der neuen Technologien erst schmackhaft machen und andererseits sprechen die Preise für die Geräte aktuell noch nicht den Massenmarkt an. Dementsprechend sind es Early Adopter, die dieses Geschäft vorläufig stützen müssen.

Auch 2K- und 4K-Auflösung taugt derzeit noch nicht als überzeugendes Kaufargument. Der visuelle Fortschritt ist zwar evident, doch es fehlt immer noch inhaltlicher Vielfalt in entsprechender Qualität. Immerhin: Zumindest im 2K-Bereich dürfte sich das 2015 merklich bessern.

 

Wearables

Nach Pionierarbeit in den vorhergehenden Jahren, vor allem durch die „Pebble“, haben Smartwatches 2014 einen ersten kleinen Schritt in Richtung Massenmarkt gesetzt. 2015 wird für die Begleiter am Handgelenk wohl ein entscheidendes Jahr.

Bald wird Apple mit der „Watch“ erstmals auf diesen Markt vorstoßen. Der Konzern aus Cupertino, der über eine treue Anhängerschaft verfügt, bewirbt seine Smartwatch aber nicht nur als Elektronikprodukt. Man buhlt auch um Aufmerksamkeit in der Mode- und Lifestyleszene. Der Erfolg oder Misserfolg der Watch wird auch anderen Herstellern erste Einschätzungen ermöglichen, ob Smartwatches das Potenzial haben, mehr als ein reines Nischenprodukt zu werden.

Dafür spielt freilich auch der technische Fortschritt eine Rolle. 2015 werden Plattformen wie Android Wear weiter reifen und und Funktionalität zulegen. Gleichzeitig werden die Hersteller nach besseren Kompromissen zwischen Handlichkeit, Design und Akkulaufzeit suchen, zumal die aktuelle Generation vor allem in letzterem Punkt noch Luft nach oben hat. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine smarte Uhr zuzulegen, sollte sich noch in Geduld üben.

Abgesehen von Experimenten ist im Wearable-Bereich sonst keine Revolution zu erwarten, wenngleich Überraschungen nie ausgeschlossen werden können. Die nach ihrer Enthüllung lange Zeit gehypte Datenbrille Google Glass hat jedenfalls eine ungewisse Zukunft vor sich. Mit einer Consumer-Version ist – wenn überhaupt – wohl 2015 nicht zu rechnen.

 

Virtual Reality

Neben neuem Spielefutter ist die bedeutendste Entwicklung für Spielefreunde im neuen Jahr wohl der Aufbruch ins Virtual Reality-Zeitalter. Laut Chef von Oculus VR Brendan Iribe soll die aktuelle Entwicklerversion der Oculus Rift-Brille schon weitestgehend jener Version entsprechen, die man als erste finale Ausgabe auf den Markt bringen. Einen genauen Termin für den Release gibt es zwar noch nicht, aber eine ungefähre Preisangabe von 400 Dollar. Ein Marktstart 2015 ist wohl als sehr wahrscheinlich anzunehmen.

Die erste Consumer-Version wird hauptsächlich experimentierfreudige Spieler anziehen, denn noch gibt es nur wenige zugkräftige Games, die das VR-Gerät offiziell unterstützen oder unterstützen werden. Bis zum erreichen der von Oculus-Eigentümer Facebook definierten, kritischen Masse von 100 Millionen Nutzern werden noch einige Lenze ins Land ziehen.

Auf dem Pfad in tiefere Spiele-Immersion wandeln neben Oculus aber auch einige kleinere Firmen, zum Beispiel VRVana mit Totem VR, aber auch Branchenriesen. Sonys „Project Morpheus“ wird ebenso für 2015 erwartet wie eine noch unbenannte Brille von Microsoft.

Mit einer für den mobilen Bereich ausgelegten Lösung vorgeprescht ist bereits Samsung. Die in den USA mittlerweile käuflich erwerbbare Gear VR – an deren Entwicklung Oculus beteiligt war – richtet sich aber noch an Entwickler und weniger an Endkunden. Es wäre nicht überraschend, wenn noch in diesem Jahr eine zweite Generation folgt.

Ein Massenphänomen wird die Technologie aber trotz aller Ambitionen noch nicht werden. Jedoch wird die Grundlage dafür gelegt, bald die Kinderschuhe auszuziehen und noch in diesem Jahrzehnt eine neue Art des Spielens und Kommunizierens zu etablieren.

Ihre Prognosen?

 

Das Tech-Jahr 2015 wird freilich noch viel mehr Facetten zeigen, als hier angesprochen. Und wer Prognosen wagt, kann sich natürlich auch irren, ist der Wandel in der Branche doch bekanntlich ein schneller.

Was erwarten oder erhoffen Sie sich in Sachen IT-Welt von jenem Kalenderabschnitt, der die Halbzeit dieses Jahrzehnts einläutet? (Georg Pichler, derStandard.at, 01.01.2015)

Die Homepage besuchen:

http://derstandard.at/2000009913665/Was-uns-im-Tech-Jahr-2015-erwartet

Gericht: Google-Suchergebnisse fallen unter freie Meinungsäußerung

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Ein US-amerikanisches Gericht hat bestätigt, dass die Ergebnisse einer Google-Suche als freie Meinungsäußerung gelten und das Unternehmen diese ordnen kann wie es will. Damit stellt sich die US-Rechtsprechung auf die Seite des kalifornischen Konzerns und damit auch gegen die Ansichten der europäischen Gerichte. In Europa sorgte jüngst das „Recht auf Vergessenwerden“ für zahlreiche Diskussionen, da Google von außen gezwungen wurde, Links zu bestimmten Informationen aus dem Index zu nehmen, damit diese nicht (so leicht) gefunden werden können. In den USA ist nun aber erneut ein Urteil gefällt worden, wonach die Google-Suchergebnisse mit freier Rede gleichzusetzen sind.

Unfaire Reihung?

Laut einem Bericht von Ars Technicawurde das Unternehmen aus Mountain View von einer Webseite namens CoastNews verklagt. Deren Besitzer war der Ansicht, dass Google unfairerweise seine Seite zu weit unten bzw. hinten einreiht, während sie auf Bing und Yahoo ganz vorne auftauchen. Das verstoße, so der Besitzer von CoastNews, gegen Anti-Kartell-Gesetze.

Dagegen ging Google per so genannten Anti-SLAPP-Antrag vor (Strategic Lawsuits Against Public Participation), damit lässt sich eine Klage bereits in einer sehr frühen Phase abwehren, wenn mit dem Vorgehen eine Bedrohung für die freie Meinungsäußerung besteht. Im aktuellen Fall ließ das Gericht dieses Vorgehen zu und verwies auf den Umstand, dass Google seine Suchergebnisse so ordnen könne, wie es das Unternehmen will bzw. für richtig hält.

1. Zusatzartikel zur US-Verfassung

Es ist nicht das erste Mal, dass Google unter Schutz des 1. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten (First Amendment) gestellt wird: 2011 untersuchte ein Ausschuss des US-Senats die Google-Suchergebnisse auf etwaige Monopolbedenken, auch die Handelskommission FTC nahm sich Google vor. Beide scheiterten beim Versuch, Google einen Verstoß nachzuweisen.

2012 hatte eine Studie zweier renommierter Rechtswissenschaftler festgestellt, dass Google zwar mit „komplexen Computer-Algorithmen“ arbeite, diese aber auf dem Urteilsvermögen menschlicher Techniker basierten, was wo in den Suchergebnissen zu finden sein soll, und somit auch unter freie Meinungsäußerung fallen. Google, Logo, SuchmaschineGoogle, Logo, Suchmaschine Quelle

2014-11-18T12:45:00+01:00Witold Pryjda

 

Zuerst erschienen auf:

winfuture.de/

Der neue Chef von Google+ meint, dass Totgesagte länger lebten

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Google+, das soziale Netzwerk des Suchmaschinenriesen aus dem kalifornischen Mountain View, wird seit dem Start Mitte 2011 regelmäßig totgesagt, mit dem Abgang des hauptverantwortlichen Managers Vic Gundotra im April schien ein „Tod“ der Plattform näher gerückt zu sein. Doch David Besbris beteuert, dass man mit Google+ zufrieden ist. David Besbris, der neue Social-Media-Hauptverantwortliche bei Google, hat in einen Interview mit Re/code allen Gerüchten zu einem Ende oder Einschlafen von Google+ eine Absage erteilt: „Wir sind genau genommen sehr glücklich mit dem Fortschritt von Google+“, so Besbris. Das Unternehmen sowie Google-CEO Larry Page würden nach wie vor vollends hinter dem Netzwerk stehen: „Ich habe ganz ehrlich keine Ahnung, woher diese Gerüchte kommen.“
Vieles liege laut dem Google-Managerdaran, dass Leute Google+ nach wie vor falsch wahrnehmen: „Es gibt immer noch die Meinung, dass das Netzwerk Googles Versuch ist, mit einem anderen Produkt in Konkurrenz zu treten.“

Das sei aber nicht richtig: Google würde stets seinen eigenen Weg gehen und das vor allem deshalb, weil man die Nutzer zufriedenstellen will. So habe es vor der Google-Suche andere Suchmaschinen gegeben, ähnliches gilt für Gmail, und man habe es dennoch (erfolgreich) gemacht. Mit diesem Google-typischen Ansatz habe man die vorliegenden Problemstellungen auch lösen können, so der Google-Manager.

Als seine Top-Prioritäten bezeichnete David Besbris „Fotos, Hangouts und Google+“, doch er räumt auch ein, dass bei Google+ nach wie vor ein gewisser Erklärungsbedarf besteht. Indirekt bezeichnete er den bis vor kurzem bestehenden Anmelde-Zwang bei Google+ als Fehler.

Weiteres Thema des Interviews waren Werbeanzeigen (Google+ ist bisher werbefrei), diese schloss Besbris zwar nicht komplett aus, bezeichnete eine etwaige Einführung aber als sehr unwahrscheinlich. Zum Ende beteuerte er noch einmal, dass Google+ für das Unternehmen eine langfristige Angelegenheit sei.

 

Hier der Link dazu:

winfuture.de/news

Leistungsschutzrecht: Spanier wollen Google zurück

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Die Lobby-Gruppe AEDE, die hinter der Abschaltung der Google News in Spanien steht, möchte nun doch den Nachrichten-Service am Leben erhalten. Google sei zu wichtig für die lokalen Unternehmen und die spanische Bevölkerung, als dass er abgeschaltet werden dürfe. Die spanische Regierung soll nun dafür sorgen, dass die Google-News wieder online gehen. Eine Sprecherin der AEDE sagte, dass Google weder für Verhandlungen noch eine neutrale Position offen gewesen sei. So berichtet The Spain Report.

In Spanien ist vor kurzem passiert, was in Deutschland bisher nicht möglich war: Google wird sein News-Angebot nächste Woche abschalten. Grund ist ein neues spanisches Gesetz, das News-Aggregatoren verpflichtet, selbst für kleinste Textschnipsel Dritter eine Lizenz-Abgabe an diese zu zahlen. Google wird seinen News-Dienst ab Dienstag, den 16. Dezember in Spanien nicht mehr anbieten. Damit wird der Dienst bereits zwei Wochen bevor das spanische Gesetz zum 1. Januar 2015 in Kraft tritt abgeschaltet.


Google selbst bedauert diesen Schritt nach eigenen Angaben, sieht aber keine ökonomisch sinnvolle Möglichkeit, den Dienst unter diesen Bedingungen weiterzubetreiben. Man verdiene mit Google News kein Geld – wenn der Suchanbieter jetzt Geld für die Headlines und Artikelanrisse ausgeben müsste, würde man Verlust machen, erklärt Google.

Das Problem: Anders als in Deutschland sieht das spanische Leistungsschutzrecht keinen freiwilligen Verzicht der Verlage auf die Einnahmen vor. Hierzulande hatte Google Anbieter, die Geld für die Headlines und Artikelanrisse verlangten, aus seinem News-Angebot geworfen. Diese verzeichneten darauf teils große Reichweitenverluste. Als Reaktion hatten alle großen Verlage auf die Einnahmen verzichtet und Google gebeten, sie wieder in den Index aufzunehmen. In Spanien ist zudem die Länge des geschützten Materials nicht festgelegt – damit hätten die Verlage sogar für einzelne Wörter Geld von Google kassieren müssen.

Erstmals erschienen auf:

Leistungsschutzrecht: Spanier wollen Google zurück

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Die Lobby-Gruppe AEDE, die hinter der Abschaltung der Google News in Spanien steht, möchte nun doch den Nachrichten-Service am Leben erhalten. Google sei zu wichtig für die lokalen Unternehmen und die spanische Bevölkerung, als dass er abgeschaltet werden dürfe. Die spanische Regierung soll nun dafür sorgen, dass die Google-News wieder online gehen. Eine Sprecherin der AEDE sagte, dass Google weder für Verhandlungen noch eine neutrale Position offen gewesen sei. So berichtet The Spain Report.

In Spanien ist vor kurzem passiert, was in Deutschland bisher nicht möglich war: Google wird sein News-Angebot nächste Woche abschalten. Grund ist ein neues spanisches Gesetz, das News-Aggregatoren verpflichtet, selbst für kleinste Textschnipsel Dritter eine Lizenz-Abgabe an diese zu zahlen. Google wird seinen News-Dienst ab Dienstag, den 16. Dezember in Spanien nicht mehr anbieten. Damit wird der Dienst bereits zwei Wochen bevor das spanische Gesetz zum 1. Januar 2015 in Kraft tritt abgeschaltet.


Google selbst bedauert diesen Schritt nach eigenen Angaben, sieht aber keine ökonomisch sinnvolle Möglichkeit, den Dienst unter diesen Bedingungen weiterzubetreiben. Man verdiene mit Google News kein Geld – wenn der Suchanbieter jetzt Geld für die Headlines und Artikelanrisse ausgeben müsste, würde man Verlust machen, erklärt Google.

Das Problem: Anders als in Deutschland sieht das spanische Leistungsschutzrecht keinen freiwilligen Verzicht der Verlage auf die Einnahmen vor. Hierzulande hatte Google Anbieter, die Geld für die Headlines und Artikelanrisse verlangten, aus seinem News-Angebot geworfen. Diese verzeichneten darauf teils große Reichweitenverluste. Als Reaktion hatten alle großen Verlage auf die Einnahmen verzichtet und Google gebeten, sie wieder in den Index aufzunehmen. In Spanien ist zudem die Länge des geschützten Materials nicht festgelegt – damit hätten die Verlage sogar für einzelne Wörter Geld von Google kassieren müssen.

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Meinung zur kommenden Betriebssystemversion: Windows 10 – Das haben wir zu erwarten

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Geräte über alles

Hersteller von Betriebssystemen haben es heutzutage nicht leicht. Immer mehr Geräte mit unterschiedlichsten Dimensionen erscheinen auf dem Markt oder kommen direkt aus dem eigenen Hause. Doch die Rechenleistung dieser Geräte ist längst mit Spielekonsolen und Desktop-Computern der letzten Generationen vergleichbar.Damit stellt sich schnell die Frage, ob man nicht ein einheitliches Betriebssystem für alle Geräte entwerfen kann, damit der Aufwand für die eigene Entwicklung und für die App-Entwicklung geringer ist. Eine Applikation, die auf allen Geräten läuft, wäre sicherlich aus Sicht der Softwarewareentwicklung mehr als erstrebenswert. Einzig die Gestaltung der Oberflächen und der Benutzbarkeit aus Anwendersicht wären dann noch Punkte, die bedacht werden müssten, da jedes Gerät eine andere Steuerung und Darstellung der Informationen bereitstellt. Mit Windows 8 versuchte Microsoft das erste Mal diesen Weg einzuschlagen und ein für Tablets optimiertes Betriebssystem mit Elementen des Smartphone-Betriebssystems, auch auf dem Desktop, bereitzustellen. Dies führte zu einer sehr polarisierten Meinung bei Anwendern und Unternehmen, woraufhin Microsoft einlenken und einiges nachbessern musste. Mit Version 8.1 ging es dann schon weiter in Richtung größerer Akzeptanz und auch in Firmen und auf Entwickler-PCs fasste das Betriebssystem Fuß.

Abstand schaffen

Windows 10 ist der Name der nächsten Betriebssystemversion nach Windows 8.1. Damit überspringt Microsoft bewusst die Nummer neun. Dies schafft bereits sprachlich eine Distanz, welches eine objektivere Neubetrachtung der Inhalte erlaubt. „Windows 10 ist nicht einfach ein neues Betriebssystem, sondern ein fundamentaler Sprung in eine neue Generation“ – verkündete Microsoft-Chef Satya Nadelia auf dem Microsoft Technical Summit 2014 an der TU Berlin. Aus Marketing- und Produktsicht ist Windows 10 eine Produktfamilie, eine Plattform und ein Store. Somit scheint zumindest auf den ersten Blick das Ziel von einer einheitlichen Plattform erreicht worden zu sein. Doch kann das zukünftige Produkt auch halten, was es verspricht? Was macht das neue Betriebssystem für einen Eindruck in der technischen Vorschauversion? Eine kurze Übersicht liefert die folgende Bildergalerie.

Business Features

Neben den vielen positiven Aspekten für den privaten Anwender, gibt es natürlich auch Eigenschaften, welche die Unternehmenansprechen.

In puncto Sicherheit wurde beispielsweise die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) über Smartcards und Token in das Betriebssystem integriert. Neben der weiterhin vorhandenen Bitlocker-Verschlüsselung bietet Windows 10 eine Sicherheitsschicht auf Dateiebene, welche die Daten auch dann schützt, wenn Sie das Gerät verlassen. Wie diese Sicherheitsschicht im Detail endgültig implementiert sein wird bleibt noch offen. Sicherlich wird es ein sehr genau untersuchtes Feature werden, welches auch richtungsweisend für andere Cloud-Dienste sein könnte. Vermutlich wird es in Richtung Active Directory-Rechteverwaltungsdienste bei der Umsetzung gehen. Festzuhalten bleibt, wenn dieser Schutz auf Dateiebene schlank und sicher umgesetzt wird, dann ist der Ansatz, dass die Sicherheit den Daten folgt, eine sehr große positive Neuerung. Die Sicherheit folgt dann den Daten und die Daten dem Nutzer.

Apropos Daten die folgen: OneDrive und OneDrive Business werden zukünftig verschmelzen. Vermutlich werden die lokalen Platzhalter verschwinden. Diese Platzhalter symbolisierten bisher die nicht wirklich physikalisch vorhandenen (synchronisierten) Dateien. Damit hatte man zwar einen Überblick über die Daten, die Online verfügbar waren, jedoch nicht unbedingt immer alle wichtigen Dateien beim Kundentermin dabei. Dies hatte den Grund, dass nur der Platzhalter im Windows Explorer erblickt wurde bevor man sich auf den Weg gemacht hat. Zukünftig wird es wohl, wie bei vielen anderen Cloud-Diensten auch, nur noch eine komplette Synchronisation oder eine Synchronisierung von vorher selektierten Ordnern geben. Man könnte es mit dem Akronym WYSIWYH (What you see is what you have) beschreiben.

Das große Continuum und die Verwaltung

Sie sitzen an Ihrem Schreibtisch, der Kollege steckt seinen Kopf durch die Tür und ruft Sie zum nächsten Meeting. Sie docken Ihren hybriden Laptop aus und klemmen sich das praktische Tablet unter den Arm. Wenn Sie nun noch ein Windows 10 als Betriebssystem installiert haben, dann wird diese Veränderung registriert und das Betriebssystem fragt bei Ihnen höflich nach, ob die Ansicht auf eine für Tablets optimierte Darstellung wechseln soll. Das Ganze hat den Namen „Continuum“ bekommen und ist eine umgebungsbasierte, automatische UI-Anpassung, welche das Berufsleben ein Stück einfacher machen soll.

Bezüglich des Gerätemanagements unterstützt Windows 10 als ein Wanderer zwischen den Geräten Mobile Device Management (MDM) Werkzeuge und ebenso Active Directory und System Center Ansätze zur Verwaltung der Endgeräte innerhalb des Unternehmens. Damit bietet das neue Betriebssystem für alle Unternehmensgrößen eine passende Lösung zur Verwaltung an.

Update ist nicht gleich Update

In Windows 10 wird es zwei Update-Pfade geben. Nutzer von Ubuntu kennen diese Art der Separation von Updates. Ein Pfad ist für Server und Workstations geeignet, da nicht die neuesten Features und Oberflächenanpassungen aktualisiert werden. Der andere Pfad ist an die Desktops und mobilen Endgeräte adressiert. Hier haben Aktualität und Funktionalität Vorrang vor der Stabilität. Generell eine sehr sinnvolle neue Möglichkeit die unterschiedlichen Systeme aktuell und stabil zu halten. Unterschiedliche Geräte und deren mannigfaltige Aufgaben verlangen schon beinahe unterschiedliche Update-Pfade. Daher Daumen hoch für diesen Entschluss.

Fazit

Windows 10 wird sicherlich ein sehr heißer Kandidat für eine Migration von bestehenden Windows XP und Windows 7 Systemen sein. Microsoft hat mit der technischen Vorschau einen guten evolutionären Schritt getan. Ob es ein fundamentaler Sprung wird, wie es Microsoft-Chef Satya Nadelia angekündigt hat, bleibt abzuwarten. Denn dazu müssen die tollen neuen Features und Ideen mit der entsprechenden Leichtigkeit daherkommen. Potential hat das Betriebssystem allemal und die Stabilität der technischen Vorschau kann sich auch sehen lassen. Drücken wir also Microsoft die Daumen, eine unternehmenskompatible und universelle Plattform für Apps und Geräte mit Windows 10 erschaffen zu können. Dies wäre gerade in der Konkurrenz zu Apple ein wichtiger Schritt, denn dort hat man zwar ebenfalls diesen Weg eingeschlagen, nur ist man noch nicht auf der Betriebssystemebene angelangt.

Damit die neuen Features nicht nur eine Aufzählung bleiben, biete ich Ihnen auch an, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Kontaktieren sie mich gerne. Auf Wunsch stelle ich Ihnen einen Zugang zu der technischen Vorschauversion aus diesem Beitrag zur Verfügung. (bw)

 

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Meinung zur kommenden Betriebssystemversion: Windows 10 – Das haben wir zu erwarten

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Geräte über alles

Hersteller von Betriebssystemen haben es heutzutage nicht leicht. Immer mehr Geräte mit unterschiedlichsten Dimensionen erscheinen auf dem Markt oder kommen direkt aus dem eigenen Hause. Doch die Rechenleistung dieser Geräte ist längst mit Spielekonsolen und Desktop-Computern der letzten Generationen vergleichbar.Damit stellt sich schnell die Frage, ob man nicht ein einheitliches Betriebssystem für alle Geräte entwerfen kann, damit der Aufwand für die eigene Entwicklung und für die App-Entwicklung geringer ist. Eine Applikation, die auf allen Geräten läuft, wäre sicherlich aus Sicht der Softwarewareentwicklung mehr als erstrebenswert. Einzig die Gestaltung der Oberflächen und der Benutzbarkeit aus Anwendersicht wären dann noch Punkte, die bedacht werden müssten, da jedes Gerät eine andere Steuerung und Darstellung der Informationen bereitstellt. Mit Windows 8 versuchte Microsoft das erste Mal diesen Weg einzuschlagen und ein für Tablets optimiertes Betriebssystem mit Elementen des Smartphone-Betriebssystems, auch auf dem Desktop, bereitzustellen. Dies führte zu einer sehr polarisierten Meinung bei Anwendern und Unternehmen, woraufhin Microsoft einlenken und einiges nachbessern musste. Mit Version 8.1 ging es dann schon weiter in Richtung größerer Akzeptanz und auch in Firmen und auf Entwickler-PCs fasste das Betriebssystem Fuß.

Abstand schaffen

Windows 10 ist der Name der nächsten Betriebssystemversion nach Windows 8.1. Damit überspringt Microsoft bewusst die Nummer neun. Dies schafft bereits sprachlich eine Distanz, welches eine objektivere Neubetrachtung der Inhalte erlaubt. „Windows 10 ist nicht einfach ein neues Betriebssystem, sondern ein fundamentaler Sprung in eine neue Generation“ – verkündete Microsoft-Chef Satya Nadelia auf dem Microsoft Technical Summit 2014 an der TU Berlin. Aus Marketing- und Produktsicht ist Windows 10 eine Produktfamilie, eine Plattform und ein Store. Somit scheint zumindest auf den ersten Blick das Ziel von einer einheitlichen Plattform erreicht worden zu sein. Doch kann das zukünftige Produkt auch halten, was es verspricht? Was macht das neue Betriebssystem für einen Eindruck in der technischen Vorschauversion? Eine kurze Übersicht liefert die folgende Bildergalerie.

Business Features

Neben den vielen positiven Aspekten für den privaten Anwender, gibt es natürlich auch Eigenschaften, welche die Unternehmenansprechen.

In puncto Sicherheit wurde beispielsweise die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) über Smartcards und Token in das Betriebssystem integriert. Neben der weiterhin vorhandenen Bitlocker-Verschlüsselung bietet Windows 10 eine Sicherheitsschicht auf Dateiebene, welche die Daten auch dann schützt, wenn Sie das Gerät verlassen. Wie diese Sicherheitsschicht im Detail endgültig implementiert sein wird bleibt noch offen. Sicherlich wird es ein sehr genau untersuchtes Feature werden, welches auch richtungsweisend für andere Cloud-Dienste sein könnte. Vermutlich wird es in Richtung Active Directory-Rechteverwaltungsdienste bei der Umsetzung gehen. Festzuhalten bleibt, wenn dieser Schutz auf Dateiebene schlank und sicher umgesetzt wird, dann ist der Ansatz, dass die Sicherheit den Daten folgt, eine sehr große positive Neuerung. Die Sicherheit folgt dann den Daten und die Daten dem Nutzer.

Apropos Daten die folgen: OneDrive und OneDrive Business werden zukünftig verschmelzen. Vermutlich werden die lokalen Platzhalter verschwinden. Diese Platzhalter symbolisierten bisher die nicht wirklich physikalisch vorhandenen (synchronisierten) Dateien. Damit hatte man zwar einen Überblick über die Daten, die Online verfügbar waren, jedoch nicht unbedingt immer alle wichtigen Dateien beim Kundentermin dabei. Dies hatte den Grund, dass nur der Platzhalter im Windows Explorer erblickt wurde bevor man sich auf den Weg gemacht hat. Zukünftig wird es wohl, wie bei vielen anderen Cloud-Diensten auch, nur noch eine komplette Synchronisation oder eine Synchronisierung von vorher selektierten Ordnern geben. Man könnte es mit dem Akronym WYSIWYH (What you see is what you have) beschreiben.

Das große Continuum und die Verwaltung

Sie sitzen an Ihrem Schreibtisch, der Kollege steckt seinen Kopf durch die Tür und ruft Sie zum nächsten Meeting. Sie docken Ihren hybriden Laptop aus und klemmen sich das praktische Tablet unter den Arm. Wenn Sie nun noch ein Windows 10 als Betriebssystem installiert haben, dann wird diese Veränderung registriert und das Betriebssystem fragt bei Ihnen höflich nach, ob die Ansicht auf eine für Tablets optimierte Darstellung wechseln soll. Das Ganze hat den Namen „Continuum“ bekommen und ist eine umgebungsbasierte, automatische UI-Anpassung, welche das Berufsleben ein Stück einfacher machen soll.

Bezüglich des Gerätemanagements unterstützt Windows 10 als ein Wanderer zwischen den Geräten Mobile Device Management (MDM) Werkzeuge und ebenso Active Directory und System Center Ansätze zur Verwaltung der Endgeräte innerhalb des Unternehmens. Damit bietet das neue Betriebssystem für alle Unternehmensgrößen eine passende Lösung zur Verwaltung an.

Update ist nicht gleich Update

In Windows 10 wird es zwei Update-Pfade geben. Nutzer von Ubuntu kennen diese Art der Separation von Updates. Ein Pfad ist für Server und Workstations geeignet, da nicht die neuesten Features und Oberflächenanpassungen aktualisiert werden. Der andere Pfad ist an die Desktops und mobilen Endgeräte adressiert. Hier haben Aktualität und Funktionalität Vorrang vor der Stabilität. Generell eine sehr sinnvolle neue Möglichkeit die unterschiedlichen Systeme aktuell und stabil zu halten. Unterschiedliche Geräte und deren mannigfaltige Aufgaben verlangen schon beinahe unterschiedliche Update-Pfade. Daher Daumen hoch für diesen Entschluss.

Fazit

Windows 10 wird sicherlich ein sehr heißer Kandidat für eine Migration von bestehenden Windows XP und Windows 7 Systemen sein. Microsoft hat mit der technischen Vorschau einen guten evolutionären Schritt getan. Ob es ein fundamentaler Sprung wird, wie es Microsoft-Chef Satya Nadelia angekündigt hat, bleibt abzuwarten. Denn dazu müssen die tollen neuen Features und Ideen mit der entsprechenden Leichtigkeit daherkommen. Potential hat das Betriebssystem allemal und die Stabilität der technischen Vorschau kann sich auch sehen lassen. Drücken wir also Microsoft die Daumen, eine unternehmenskompatible und universelle Plattform für Apps und Geräte mit Windows 10 erschaffen zu können. Dies wäre gerade in der Konkurrenz zu Apple ein wichtiger Schritt, denn dort hat man zwar ebenfalls diesen Weg eingeschlagen, nur ist man noch nicht auf der Betriebssystemebene angelangt.

Damit die neuen Features nicht nur eine Aufzählung bleiben, biete ich Ihnen auch an, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Kontaktieren sie mich gerne. Auf Wunsch stelle ich Ihnen einen Zugang zu der technischen Vorschauversion aus diesem Beitrag zur Verfügung. (bw)

 

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Heimnetzwerk: Diese Repeater vergrößern Ihre WLAN-Reichweite

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Oft reichen schon zwei Wände zwischen Router und Empfänger, und die Internet-Geschwindigkeit geht massiv in den Keller. Die Konsequenz: Der Kontakt zum Funknetzwerk bricht entweder völlig ab oder die Datenübertragung verläuft nur noch im Schneckentempo.

In größeren Wohnung oder in Häusern lohnt sich daher die Installation eines Repeaters (auch „Range Extender“, „Wiederholer“), der ein zusätzliches Funknetzwerk aufbaut, das die Reichweite vergrößert. Doch welche Geräte kaufen die Deutschen am liebsten? Die Redaktion hat zusammen mit dem Preisvergleichsportal Idealo.de die 20 beliebtesten WLAN-Verstärker für Sie herausgesucht.

Der AVM FRITZ! Repeater 1750E

Einer der teuersten Repeater ist gleichzeitig der beliebteste: Der AVM FRITZ! WLAN Repeater 1750E kostet aktuell circa 80 Euro (Stand: November 2014), funkt dafür aber in zwei Frequenzbändern.

Er arbeitet bei 5 Gigahertz im schnellen ac-Standard mit bis zu 1300 Megabit pro Sekunde sowie bei 2,4 Gigahertz mit bis zu 450 Megabit pro Sekunde (n-Standard) und ist abwärtskompatibel zum a- und b-Standard. Außerdem bietet er Gigabit-LAN und WPA-2.

AVM FRITZ! WLAN Repeater 310

Einstecken, die WPS-Tasten an Router und Repeater drücken – schon gibt es WLAN-Empfang, auch in der hintersten Ecke der Räumlichkeiten. Im Test schob der AVM FRITZ! WLAN Repeater 310 die Daten flott durch: Selbst nach vier durchdrungenen Wänden betrug die Datenrate 30 Megabit pro Sekunde.

Das reicht locker fürs Streamen von HD-Videos übers Netz. Der Clou: Das WLAN des Repeaters macht auf Wunsch nachts eine Sendepause – aber nur, wenn der Router eine Fritz Box ist. Mit etwa 30 Euro (Stand: November 2014) ist der Repeater 310 zudem ein echtes Schnäppchen. Weitere getestete Modelle finden Sie in der Übersicht.

So funktionieren Repeater

Repeater arbeiten als Vermittler zwischen dem Router und Ihren WLAN-Geräten. Außer den Vorteilen bei Tempo und Empfang gibt es keine Unterschiede zum Router-WLAN. Das kleine Kästchen kommt dort in die Steckdose, wo der WLAN-Empfang noch akzeptabel ist.

Der Repeater verbindet sich (per WLAN) mit dem Router, empfängt seine Signale und sendet sie verstärkt weiter. So erweitern Sie Ihr heimisches Netzwerk ohne lästigen Kabelsalat.

WLAN-Repeater einrichten

Repeater und Router sind über eine sichere WPA2-Verschlüsselung verbandelt. So richten Sie sie ein:

Per WPS: Am einfachsten geht es per Knopfdruck (WPS = „WiFi Protected Setup“). Das erspart die Eingabe von Passwörtern.

Per Einrichtungsseite: Die meisten Repeater bieten ein spezielles WLAN zum Einrichten an. Verbinden Sie Ihr Notebook oder Tablet damit und rufen Sie per Internet-Browser die Einrichtungsseite des Repeaters auf.

Wählen Sie darin das WLAN, mit dem sich der Repeater verbinden soll und geben Sie das zugehörige WLAN-Passwort ein. Sobald die Verbindung steht, schaltet sich das Einrichtungs-WLAN ab.

Wie hoch ist der Stromverbrauch?

Ein Repeater verbraucht circa 2 Watt im Ruhemodus und bis zu 15 Watt während der Datenübertragung. Über das Jahr kommen so zwischen 15 und 35 Kilowattstunden (kWh) zusammen – das ergibt Stromkosten von bis zu neun Euro. Der AVM Fritz WLAN Repeater 310 verbraucht beispielsweise 20,4 kWh (5,25 Euro) im Jahr.

Stimmt es, dass Repeater das WLAN-Tempo halbieren?

Ja. Hintergrund: Repeater versorgen stets zwei Geräte mit Datenpaketen – den Router und das Empfangsgerät. Dadurch halbiert sich die Datenübertragungsrate des WLAN. Von den 300 Megabit pro Sekunde, die ein Router mit 802.11n-Standard sendet, bleiben „hinter“ dem Repeater nur noch 150 Megabit pro Sekunde übrig. Dieses Tempo ist aber in der Regel vollkommen ausreichend, denn kaum ein Internetanschluss ist so schnell.

Lassen sich mehrere Repeater verwenden?

Ja. Theoretisch lassen sich sogar bis zu 254 WLAN-Repeater einsetzten, um das Funksignal Ihres Routers zu erweitern. In der Praxis macht der Einsatz von mehr als 20 Repeatern aufgrund von Überschneidungen der WLAN-Reichweiten aber nur wenig Sinn. Wichtig bei der Einrichtung zusätzlicher Geräte: Der neue Repeater muss das Signal des Routers verstärken, nicht das des anderen Repeaters. Andernfalls würde der zweite Repeater das in der Praxis bereits etwas verringerte Übertragungstempo vom ersten Repeater noch weiter verringern. Tipp: Damit das nicht passiert, ziehen Sie bei der Einrichtung eines neuen Geräts vorhandene Repeater vorübergehend aus der Steckdose. So verhindern Sie außerdem, dass Sie bei der Einrichtung versehentlich im Menü eines anderen Repeaters landen.

So platzieren Sie Ihren Router richtig

Der Standort für Ihren Repeater sollte gut gewählt sein, ist er zu weit weg vom Router, empfängt er das WLAN-Signal nicht richtig und kann es dementsprechend auch nicht verstärken. Am besten probieren Sie verschiedene Steckdosen aus und testen, etwa mit einem Tablet oder einem Smartphone, wie gut die WLAN-Abdeckung in verschiedenen Ecken des Hauses ist.

Wie gut der Empfang ist, signalisiert die LED-Leiste am Repeater: Je mehr LEDs leuchten, desto besser die Funkverbindung zwischen Router und Repeater. Mindestens zwei Lämpchen sollten leuchten. Für einen bestmöglichen Effekt achten Sie zudem darauf, dass in der Nähe der Steckdose keine Störquellen wie Mikrowellen, Elektrogeräte mit großem Metallgehäuse oder Heizkörper vorhanden sind.

WLAN-Router als Repeater benutzen – so klappt es

Viele Router-Hersteller bieten inzwischen Repeater an – leider harmonieren einige dieser Geräte nicht mit den WLAN-Routern anderer Hersteller. Die Alternative: Stellen Sie einfach einen etwas älteren WLAN-Router desselben Herstellers auf Repeater-Betrieb um.

Das ist oft günstiger als der Kauf eines neuen Repeaters. Besonders geeignet sind dafür die Fritz-Box-Modelle mit WLAN sowie die baugleichen 1&1-Surf&Phone-Boxen. „Computer Bild“ zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie aus einem zweiten Router einen Repeater machen.

Der große DSL-Speedtest

Ist alles eingerichtet, ist die alles entscheidende Frage: Wie schnell bin ich denn nun wirklich im Netz unterwegs? Antworten liefert der „Computer Bild“-Speedtest. Leistungsfähige Messmethoden sorgen dabei für zuverlässige Messwerte, die Sie jederzeit in Ihrem persönlichen Profil aufrufen können. Starten Sie den Speedtest jetzt!